Am Herrenberg wird in den nächsten zwei Jahren ein sogenanntes Tiny-Dorf entstehen: eine neue Minihaus-Siedlung der WBG-Einheit, die bezahlbaren Wohnraum bereitstellen soll. Genutzt wird eine Brache an der Kreuzung Häßlerstraße/„Am Herrenberg“. Unsere Zeitung hat sich mit dem Gedanken angefreundet, der neuen Siedlung einen Namen zu geben und dafür die Leser nach ihren Wünschen gefragt.
Neue Straßennamen werden auf jeden Fall gebraucht
Zwar liegt die Bau- und spätere Dorffläche mitten in der Stadt und im Ortsteil Herrenberg – aber ein Name hat noch keiner Siedlung geschadet. Abgesehen davon, dass bei Fertigstellung auch über neue Straßennamen nachgedacht werden muss. Vor allem über Facebook hat die Redaktion zahlreiche Vorschläge für eine Betitelung erhalten. Einige ernstgemeinte Vorschläge sind immerhin zusammengekommen.
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Erfurter Ortsteil und Wohnungsbau-Genossenschaft inspirieren bei Namensfindung
„Neuherrenberg“ oder „Einheitssiedlung am Autobahnzubringer“ sind mit dabei. Und auch sonst lassen sich die Erfurter in Sachen Dorfname vor allem vom Herrenberg an sich und dem Begriff „Einheit“ der betreffenden Wohnungsbaugenossenschaft inspirieren. „Ich gehe davon aus, dass es ein neuer Stadtteil wird. Daher vielleicht Erfurt-Neustadt,- Südstadt, - Blumenau. Wenn es zu dörflich klingt, ist das für eine wachsende Großstadt einfach nicht mehr zeitgemäß.“ schreibt beispielsweise Christian Brack.
Bezug zu Erfurt als ehemaliger Blumenstadt
Die Idee „Erfurt-Neustadt“ kommt in der Liste tatsächlich mehrfach vor. Wobei der Begriff „Stadt“ angesichts der 30 geplanten Häuser möglicherweise etwas zu groß gefasst ist. Unsere Leserin Kerstin Büchner hat via Facebook gleich mehrere Vorschläge parat: „Die Frage ist, soll es ein Ortsteil werden oder ein neuer Ort/ neues Dorf. Je nachdem, richtet sich dann der Name“, ist ihr Vorgedanke und führt dann auf: „Neue Erfurter Höhe, Südostblick, Blumensiedlung (in Anlehnung an die Zeit als Erfurt noch Blumenstadt gewesen ist), Erfurter Ausblick/Ausguck und Siedlung des Friedens“, sind nur einige Nennungen, die Kerstin Büchner aufs Tableau bringt. Auch die „Klatschmohnsiedlung“ bringt sie ins Spiel, da dort zur rechten Zeit immer viele roten Blüten zu sehen sind. Auch hier gäbe es ein Bezug zur Tradition Erfurts als Blumenstadt.
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Erfurter Siedlung ist auf Senioren ausgerichtet
Das Tiny-Dorf soll aus 50 bis 65 Quadratmeter großen Häuser in massiver Holzbauweise bestehen. Sie werden besonders für allein stehende Senioren sowie Senioren-Paare geplant, wie WBG-Vorstandschef Christian Büttner im Gespräch mit unserer Zeitung verriet. Im kommenden Frühjahr will die WBG ein Musterhaus im Hirnzigenpark aufstellen, damit sich die Anwohner dieses Stadtgebiets ein Bild machen können.




