Stück für Stück stellt der Zoo seine Gastronomie neu auf. Vier Bausteine in diesem Angebot sind Getränke- und Snackautomaten, die nun im Elefantenhaus und im Nashornhaus zu finden sind. Die Geräte im Zebra-Look werden täglich frisch bestückt und bieten bekannte und beliebte Kost für zwischendurch: Unter anderem Mini-Salamis, Knabbereien, Schokoriegel, Eiscafé, Limonade – selbst Porridge in Portionsbeuteln, eine Art Quetschie für Erwachsene.

Kein Tier-Aroma im Schokoriegel

Die Standorte wurden mit Bedacht gewählt. Bei den Dickhäutern verbringen viele Zoogäste einige Zeit, um die riesigen Tiere in aller Ruhe zu beobachten, sich auszuruhen oder Schutz vor dem Wetter zu suchen, erklären Inga Hettstedt und Anne Protzel vom Presseteam des Zoos. Außerdem müsse man sich bei Hunger nicht bis aufs Plateau zum Hauptbistro kämpfen, sondern könne sich zwischendurch stärken.

Manch einer mag sich fragen, weshalb die Automaten nicht draußen, vor den Gebäuden aufgestellt wurden. Immerhin herrschen drinnen zootypische Gerüche. Geräte, die bei Hitze kühlen und bei Kälte wärmen, außerdem mit einem Vandalismus-Schutz ausgestattet sind, wären deutlich kostspieliger, verrät Henry Schütze, Geschäftsführer des Mahlzeit Catering-Service aus Gotha. Zudem müsse sich niemand sorgen, dass sich das Aroma auf die Snacks übertrage. Alle Waren sind verpackt und liegen ohnehin nicht allzu lange in den Automaten.

Gastronomie als Teil des neuen Zoo-Konzepts

Die laufende Modernisierung des Zoos umfasst nicht nur Renovierungen und Neubauten von Gehegen, auch die Besucherführung wird grundsätzlich betrachtet, erklärt Zoo-Direktor Jan Schleinitz. Damit wiederum hängt zusammen, wo und in welcher Form künftig Speisen und Getränke angeboten werden. Über die Gastronomie im Zoo gab es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden von Besuchern.

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Die bekannten Imbissstände am Bauernhof sowie an der Savanne sind bereits verschwunden, nachdem diese nicht mehr Teil des gastronomischen Pachtvertrages mit dem Betreiber des Hauptbistros am Spielplatz sind. Geprüft wird laut Inga Hettstedt derzeit, ob am Bauernhof weitere Automaten mit frischen, abgepackten Speisen wie Salaten, Frikadellen und ähnlichem aufgestellt werden können.