Das vergünstigte Schülerticket kommt – aber später als ursprünglich gedacht. Nach einer emotional geführten Debatte hat der Stadtrat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause beschlossen, die Vergünstigung ab 1. Dezember einzuführen. Die Fraktionen Grüne sowie SPD und Piraten hatten ursprünglich für einen früheren Start plädiert, ihre Anträge am Abend aber zurückgezogen. Ganz nach der Devise: Lieber später damit beginnen, als einen misslungenen Start hinzulegen.

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Im Juni hatte der Stadtrat die Einführung des Schülertickets mit großer Mehrheit beschlossen. Den ursprünglichen Start zum 1. Oktober aber hatten Oberbürgermeister und Verwaltung für nicht machbar erklärt. Grund seien die Mehrkosten sowie der Aufwand für die Verwaltung. Ein Aufschub seitens der Verwaltung auf Anfang Dezember war die Folge.
„Höchstleistungen für das Ticket vollbracht“
Das war nicht ohne Kritik geblieben. Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU) hielt in der Debatte dagegen, die Mitarbeiter der Verwaltung hätten Höchstleistungen für das Ticket vollbracht. Sie seien angewiesen worden, den Beschluss schnellstmöglich umzusetzen. Das sei faktisch vor Dezember aber keinesfalls zu schaffen.
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Anspruchsberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen sowie Schülerinnen und Schüler, die eine rein schulische Ausbildung absolvieren. Grundsätzliche Voraussetzung ist, dass sie ihren Hauptwohnsitz in Erfurt haben, das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und keinen Anspruch auf Schülerbeförderung nach dem Thüringer Gesetz über die Finanzierung der staatlichen Schulen geltend machen können. Die Vergünstigung erfolgt im Rahmen eines monatlichen Rabatts von 25 Euro auf den Erwerb eines Deutschlandtickets über die Evag.





