Fröhliche Blasmusik weht über die Köpfe der Schaulustigen hinweg, die sich an einem kalten Donnerstagnachmittag (6. November) um das rot-weiße Absperrband auf dem Erfurter Domplatz gescharrt haben. In der Mitte thront die 50 Jahre alte Nordmanntanne für den 175. Erfurter Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr wurde das Schwergewicht aus Elgersburg bei Ilmenau hertransportiert. Immerhin 7 Tonnen bringt der der Baum auf die Waage.

Pünktlich um 16 Uhr kommt Bewegung in das Team von Bastian Wulf, von der Firma Tannen-Wulf: Noch ein paar letzte Handgriffe und die Nordmanntanne ist an einem Kran befestigt, schließlich schwebt sie über den Platz, an ihre angestammte Stelle. „Der Baum ist zu groß geworden, deswegen wollte der Eigentümer ihn sowieso entfernen lassen“, erklärt Wulf. Die Einsturzgefahr habe schließlich ein zu hohes Risiko dargestellt. Auf die Frage hin, wie hoch der diesjährige Weihnachtsbaum sei, antwortet Wulf: „So zwischen 21 und 22 Meter.“
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Damit ist die Tanne noch einen Meter kleiner als die Rotfichte aus dem vergangenen Jahr, dafür aber prächtiger - und mehr als doppelt so schwer. Die Fichte wog nämlich nur 3 Tonnen. Wie bereits 2024 wurde sie schon vor dem Martini am 10. November aufgestellt.


