Bei starkem Regen dringt Wasser in die Defensionskaserne auf dem Petersberg ein. Ist das nun ein negatives Überbleibsel der Buga oder eigenes Verschulden des Investors Frank Sonnabend? Da Stadtverwaltung und der Investor sich in der Frage unversöhnlich gegenüberstehen und sogar ein Rechtsstreit im Raume steht, will die Stadtratsfraktion von B90/Grüne das Thema auf die parlamentarische Ebene heben und klären.

Stadtrat soll Buga-Nachwehen checken lassen

Die Fraktion hat für die Sitzung des Stadtrats diesen Mittwoch (17. Dezember) einen Antrag eingebracht, mit dem Auskunft über die tatsächlichen Risiken bei Starkregen für die Defensionskaserne verlangt wird. „Ziel unseres Antrags ist es, für Klarheit zu sorgen. Gegenseitige Vorwürfe alleine helfen nämlich niemandem. Vielmehr braucht es eine umfassende Information zum tatsächlichen Sachstand“, begründet Jasper Robeck. Dazu gehöre auch eine tiefgehende Prüfung der fachlichen Bearbeitung des Falls durch die Stadtverwaltung.

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Investor Frank Sonnabend zeigte sich sicher, dass die Stadt die Regenwasserableitung nicht ausreichend beachtet hat. Es sei kein Überflutungsnachweis geführt worden, keine hydraulische Bemessung erfolgt. Die Stadt habe bei den Planungen gepfuscht, er müsse das nun ausbaden. Die Stadtverwaltung hingegen sagte zuletzt, Sonnabend selbst habe es versäumt, das Bauwerk entsprechend abzudichten. Regenwasser laufe nicht nur vom Plateau, sondern auch vom Dach der Kaserne direkt zu Kellermauern und Lichtschächten. Und beharrt auf diesem Standpunkt.

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Zu der Thematik habe Grünen-Stadtrat Jasper Robeck nach eigener Aussage bereits zwei Anfragen gestellt, deren zumindest teilweise Beantwortung aus Sicht der Grünen jedoch nicht zufrieden stellen könne.