Erfurter, die ihre Kindheit hier verbracht haben, denken mit Freude an sie zurück: die Seilpyramiden auf der Ega. Wahrscheinlich hat jeder ein Foto von sich auf diesen einmaligen Klettergerüsten. Doch der Zahn der Zeit nagte deutlich an den Pyramiden, und so wurden sie im vergangenen Jahr abgebaut. Seit 1984 standen die vier Pyramiden, zwischen sechs und acht Meter hoch, auf dem Ega-Spielplatz und haben ganze Generationen von Erfurtern zum Kraxeln herausgefordert.

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„Das größte Bauprojekt 2025 stellte die Sanierung der Seilpyramiden auf dem größten Spielplatz Thüringens dar“, resümiert Ega-Chefin Bettina Franke. Drei Seilpyramiden konnten schon gebaut werden. Und die vierte?

„Dank des gemeinschaftlichen Engagements und einer erfolgreichen Spendenaktion auf der Erfurt-Crowd wurden Spenden in Höhe von 25.038 Euro von insgesamt 204 Unterstützern für die vierte Pyramide aufgebracht“, berichtet die Geschäftsführerin. Und kündigt an: „Der Aufbau der vierten Pyramide ist für März 2026 geplant. Die Spendenaktion habe gezeigt, wie wichtig den Erfurterinnen und Erfurtern der Egapark sei. „Viele von ihnen haben wunderbare Erinnerungen. Nun kann auch die nächste Generation schöne Kindheitserinnerungen auf den Seilpyramiden sammeln“, freut sich Bettina Franke.
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Übrigens, für die Fans von Historie: Die Idee für den Seilzirkus stammte damals von Manfred Schindler aus Brandenburg. Es handelte sich dabei vermutlich um die ersten Seilpyramiden in der DDR und die Geräte wichen von den geltenden Normen der DDR ab, heißt es in einer Beschreibung der Stadtwerke. Es gab eine Ausnahmegenehmigung. Die Errichtung der Fundamente und der Seilpyramiden kostete 122.000 DDR-Mark. Darin nicht enthalten waren die Lieferung und der Einbau des Fallschutzsandes.






