Die Rekord-Fahrgastzahlen des Jahres 2024 bei der Evag wurden im vergangenen Jahr noch einmal übertroffen. Wie die Erfurter Verkehrsbetriebe mitteilten, wurden ihre Busse und Straßenbahnen 2025 rund 60,7 Millionen mal genutzt, das sind 1,4 Millionen Fahrgäste mehr als noch im Jahr zuvor. Mit dafür verantwortlich scheint nach Unternehmensangaben ein erneuter Zuwachs bei Monats- und Jahreskarten.
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61.000 Menschen nutzten demnach ein Abo, noch einmal 3000 mehr als im Jahr 2024, als durch die Einführung des Deutschlandtickets die Abonnements stark nachgefragt waren. 57.000 Evag-Abonnenten waren zum Jahresende 2025 im Besitz eines Deutschlandtickets, was laut Evag für den Erfolg des Modells spricht.
Neueinstellungen mildern Personalmangel
Besonders erleichtert dürfte man bei der Evag sein, dass sich die schwierige Personalsituation im vergangenen Jahr nicht nachhaltig auf die Fahrgastzahlen ausgewirkt hat. Aufgrund fehlender Fahrer durch Krankheitsausfälle und mangelndem Nachwuchs musste der Fahrplan stark ausgedünnt werden. Der übliche 10-Minuten-Takt wurde streckenweise durch einen 20-Minuten-Rhythmus ersetzt. Inzwischen hat sich das Angebot weitestgehend normalisiert.
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„Besonders stolz bin ich darauf, dass wir im Jahr 2025 die Herausforderungen beim Personal erfolgreich angehen konnten und dadurch die Zuverlässigkeit unseres Angebots schrittweise wieder verbessert haben“, sagt Evag-Vorstand Mario Laube. Mit einer Anwerbungs- und Ausbildungskampagne sei es gelungen, vergangenes Jahr 69 neue Bus- und Straßenbahnfahrer einzustellen.
Auch Busverkehr soll zunehmend nachhaltig werden
Neben dem tagtäglichen Transport von Pendlern und Schülern spielt auch die Abdeckung von Großveranstaltungen eine wichtige Rolle im Evag-Geschäft. Regelmäßig werden zusätzliche Bahnen etwa zur Messe oder zum Stadion eingesetzt, werden mit Konzertveranstaltern Kooperationen vereinbart, dank denen das Konzertticket zugleich gültiger Evag-Fahrschein ist. 136 Veranstaltungen wurden vergangenes Jahr auf diese Weise begleitet, 94 waren es im Jahr 2024.
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Evag-Chef Laube führt die wachsenden Passagierzahlen auch auf einen sozialen Wandel zurück, bei dem Klimaschutz und nachhaltige Mobilität für immer mehr Menschen an Bedeutung gewinnen. 84 Prozent der Fahrgäste wurden mit der Straßenbahn transportiert, die, wie das Unternehmen betont, vollständig mit Ökostrom angetrieben wird. Mit der Einführung erster Elektrobusse im Linienbetrieb im Sommer 2025 will die Evag auch in diesem Bereich klimafreundlicher werden.
red







