Die Blumenbeete, die Brunnen und das Shetland-Pony zählen zu den Dingen, an die sich wohl alle Erfurter im passenden Alter erinnern, wenn es um die Ega geht. Dass jeder Blumenstädter ein Kinderfoto auf dem Bronze-Pony habe, ist in der Landeshauptstadt eine Legende, die sich seit Generationen hält.
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Hohe Ansprüche und große Visionen in Erfurt
In diesem Jahr steht der 65. Geburtstag der Ega an, deren erstes Leben im Jahr 1961 als „Iga“ begann. Schon 1960 pries die Tageszeitung „Das Volk“ die Gartenbauausstellung an und entwarf Bilder von Abertausenden von Besuchern aus „dem Westen“, die über die Größe und die Schönheit des Parks in schieres (und neidvolles) Staunen versetzt werden sollten. Gestaunt wurde tatsächlich, auch wenn sich die erwartete Zahl der internationalen Touristen vermutlich eher in engeren Grenzen abspielte, als in dem Zeitungsartikel gehofft wird.

Der Anspruch hält sich bis heute. Auch im Jubiläumsjahr will der Egapark Besucher aus ganz Deutschland begrüßen. Auch in europäischen Dimensionen plant das Ega-Team, indem es bei der „Entente Florale Europe“ kandidiert, mit Ideen, die Erfurt für Gäste aus anderen Städten und Ländern interessant machen.
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Aber was denken die Erfurter, wenn sie an ihre Ega denken? Touristen sehen Erfurts größten Park nur ein Mal, die Einheimischen besuchen ihn zum Teil seit Jahrzehnten, einige gar von Anfang an. Unsere Redaktion möchte wissen, woran Sie sich am liebsten erinnern, wenn Sie an Ihre Tage im Egapark (oder damals auf der Iga) denken. Haben Sie auch Fotos auf dem Pony? Wie viele Tage haben Sie im Sommer auf dem großen Spielplatz mit den tollen Klettergerüsten und dem Wasserbecken verbracht? Was haben Freunde und Verwandte gesagt, wenn Sie mit Ihnen das erste Mal auf der Ega unterwegs waren?
Schicken Sie uns Ihre Erinnerungen und Fotos mit dem Betreff „Ega“ an erfurt@funkemedien.de! Wir freuen uns!







