Die Domstraße vor den beim Silvester-Großbrand beschädigten Häusern soll schon bald wieder offen sein. Ein genaues Datum für die Wiedereröffnung steht nach Angaben der Stadtverwaltung noch nicht fest. Insbesondere brauchen die Verkehrsbetriebe Evag Vorlauf, um die seit Wochen gesperrten Gleise der Straßenbahn-Linie 2 wieder in Betrieb zu nehmen. Dann entfällt die Umleitung, die die Anbindung an Ega und Messe verkomplizierte.

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Demnach hat der Eigentümer des Gebäudes die von der Stadt geforderten Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Bei einer Begehung am Dienstag (24. Januar) soll es grünes Licht für eine Freigabe der Straße gegeben haben.
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Sperrung seit mehr als sechs Wochen
Nach dem Feuerwehreinsatz am Neujahrstag und den Tagen danach war die Straße gesperrt worden, dann für einige Tage wieder freigegeben. Als Statiker der Stadt feststellten, dass das Eckhaus in der Domstraße 35 einsturzgefährdet ist, musste die Domstraße wieder gesperrt werden. Das war am Dienstag, 13. Januar, mithin vor gut sechs Wochen. Damals hieß es, die Sperrung würde vorerst zwei Wochen aufrechterhalten.
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Inneres Fachwerk wird von Gerüsten gestützt
In der Zeit wurde der Zustand des Hauses weiter begutachtet, ein Katalog an notwendigen Sicherungsmaßnahmen an den Eigentümer übergeben. Deren Umsetzung dauerte nun offenbar noch einmal länger als geplant. Zunächst hieß es seitens des mit den Arbeiten betrauten Unternehmens, dass die Maßnahmen bis zum Karnevalswochenende umgesetzt werden könnten. Das erwies sich offenbar als zu optimistisch.
Unter anderem sei das innere Fachwerk mit Schubgerüsten abgestützt worden. Stadt und Denkmalschutz hatten mehrfach ein Interesse am Erhalt des historischen Gebäudes bekundet. Die Umsetzung obliegt dem Eigentümer und hängt von dessen finanziellen Möglichkeiten ab.
mst






