Der Einwohnerantrag für ein Böllerverbot in Erfurt steht am 20. Mai im Stadtrat zur Abstimmung. Nachdem die Verwaltung die Zulässigkeit des Antrags bestätigt hat, empfahl der zuständige Sicherheitsausschuss nun die Vorlage dem Stadtrat zur Abstimmung. 1500 Erfurter fordern mit ihrer Unterschrift unter dem Antrag, dass die Stadt sich für ein Verbot von Pyrotechnik in der Altstadt einsetzt und eine zentrale Licht-, Laser- oder Drohnenshow als Alternative anbietet.

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Ähnliche Forderungen sind bereits Gegenstand verschiedener Stadtratsanträge. Die Verwaltung hat bereits zwei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit diesen Themen befassen. Angedacht ist unter anderem eine Allgemeinverfügung für ein Pyrotechnikverbot im gesamten Stadtgebiet. Auch aus den Ortsteilen sei Interesse an entsprechenden Maßnahmen angemeldet worden, betonte Sicherheitsdezernentin Heike Langguth erneut in der Ausschusssitzung am Montag (27. April).
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Aus diesem Grund zogen die Grünen einen Antrag zurück, eine spezielle Böllerverbotszone rund um den Thüringer Zoopark zu prüfen, wie dies die Stadt München jüngst umgesetzt hat. Langguth zufolge informiere sich die Stadt bereits in anderen Städten nach einer möglichen Ausgestaltung von Pyrotechnikverboten, unter anderem in München.
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Viele offene Fragen bestünden auch noch, was eine Alternativveranstaltung in der Innenstadt betreffe. Neben der Finanzierung müssten auch professionelle Anbieter für Laser- oder Drohnenshows gefunden werden, die zu Silvester noch freie Kapazitäten hätten. In die Beratungen um ein Böllerverbot sei auch die Kulturdirektion der Stadt einbezogen.






