„Kultur ist keine Nebensache“: Mit diesem Appell richtet sich die Ständige Kulturvertretung Erfurts an den Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU). Die Vereinigung fordert, dass im Kulturbereich die Stellen besetzt werden, so wie es der Stadtrat beschlossen hat.

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Konkret geht es um die Stelle einer weiteren Kulturlotsin und einer Nachtkulturbeauftragten. „Wir sehen es als unsere Pflicht, auf die aktuelle Situation öffentlich hinzuweisen“, heißt es im Brief der SKV, die für sich in Anspruch nimmt, als Vertretung der freien soziokulturellen Szene und zahlreicher Initiativen zu sprechen.
Bedarf an den zwei Stellen wird unterstrichen
„Als Ständige Kulturvertretung Erfurt e.V. bitten wir Sie nachdrücklich, die vom Stadtrat beschlossenen Kulturstellen zu besetzen und damit eine funktionierende Vermittlungsstruktur zwischen Stadtgesellschaft, Kultur und Verwaltung zu sichern“, heißt es in dem offenen Brief. Der Erfurter Stadtrat habe die Mittel für die genannten Kulturstellen demokratisch beschlossen und mit dem Nachtragshaushalt 2025 im Haushalt verankert. Die Beschlüsse dazu reichten zum 11. Dezember 2024 zurück und seien in weiteren Stadtratssitzungen bekräftigt worden.
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Es sei der SKV bewusst, dass die Stadt sich in einer angespannten Haushaltslage befindet. Aber: Der Bedarf der Stellen sei politisch anerkannt und durch die reale Arbeitslast belegt. Beide Positionen dienten der Vermittlung, Konfliktlösung und Teilhabe. „Wer hier spart, spart an der Zukunftsfähigkeit der Stadt“, schreibt die SKV. Auch kurzfristige Übergangslösungen seien denkbar, etwa in Form von Honorarmodellen. Die SKV erwarte, dass dem demokratisch legitimierten Willen nun auch entsprechendes Verwaltungshandeln folgt.








