Gut anderthalb Wochen vor dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt, bei dem Zehntausende Gegendemonstranten in der Stadt erwartet werden, kündigen die Erfurter Verkehrsbetriebe erste Fahrplanänderungen an, die im Zusammenhang mit bereits feststehenden Straßensperrungen stehen.
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Klar ist, dass die Gothaer Straße vom Gothaer Platz zur Messe sowie die Eisenacher Straße bis zur Einmündung auf die Hersfelder Straße für den regulären Verkehr gesperrt sein werden. Das gilt auch für die Straßenbahn. Dementsprechend wird die Linie 2, die üblicherweise zur Messe fährt, umgeleitet: Sie soll vom Gothaer Platz weiter zum Justizzentrum fahren und an der dortigen Wendeschleife umkehren.
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Buslinie 80 wird an dem Wochenende komplett eingestellt
Nach jetzigem Stand gilt diese Änderung bereits am Freitag, 3. Juli, um 12 Uhr und soll noch den ganzen Sonntag über bis Betriebsschluss beibehalten bleiben. Die Buslinie 80, die gewöhnlich über Ikea nach Frienstedt unterwegs ist, wird in diesem Zeitraum komplett eingestellt. Das Möbelhaus, das am Freitag noch öffnen will, am Samstag aber geschlossen bleibt, ist dann ebensowenig wie Frienstedt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
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Änderungen ergeben sich auch für die Bus-Linie 61 vom Busbahnhof nach Egstedt. Aufgrund der bereits angekündigten Sperrung der Straße Am Tannenwäldchen können die Busse nicht auf ihrer üblichen Route verkehren. Durch die Umleitung werden die Haltestellen Rembrandtstraße, Samuel-Beck-Weg, Roter Stein und Tannenwäldchen ebenfalls von Freitag, 3. Juli, 12 Uhr bis Montag, 6. Juli, 6 Uhr aufgehoben. Die Straße am Tannenwäldchen soll offenbar als temporärer Busparkplatz dienen. In Erfurt werden weit über hundert Busse erwartet, die Demonstrationsteilnehmer aus ganz Deutschland hierher bringen.
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Großzüge für Besucher der Domplatz-Konzerte
Für Besucher der beiden Domplatzkonzerte von Roland Kaiser am Freitag und Clueso am Samstag empfiehlt die Evag die Nutzung der Park+Ride-Parkplätze – außer natürlich dem an der Messe. Großzüge der Straßenbahn und größere Busse auf den Linien zum Domplatz sollen die Anreise für jeweils bis zu 15.000 Musikfans ermöglichen. Am Ende der Konzerte würden zusätzliche Bahnen bereitgestellt, teilt die Evag mit. Für die Konzerte gelten Kombi-Tickets: Die Eintrittskarte ist zugleich ein gültiger Fahrschein.
Die Evag weist darauf hin, dass es im Laufe des Wochenendes immer wieder zu spontanen Demonstrationen oder Polizeieinsätzen und damit zu unplanbaren Straßensperrungen kommen kann. Reisende sollten also großzügig Zeit einplanen.
red






