Aus einem 38 Meter langen und 1500 Tonnen schweren Durchlaufträger der Eisenbahnbrücke über den Schmidtstedter Knoten ist bis zum Freitagmorgen (21. August) ein Haufen Schutt geworden. Dem Augenschein nach liegen die Arbeiten im Zeitplan. Das Vorankommen entscheidet darüber, wann die Südseite von Erfurts wichtigster Kreuzung wieder freigegeben werden kann.

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Seit dem Ausheben des vermutlich maroden Brückenteils am späten Dienstagabend (18. August) war die von der Deutschen Bahn beauftragte Abrissfirma unermüdlich mit dem Zerkleinern beschäftigt. Für diesen lärmintensiven Arbeitsschritt waren 72 Stunden eingeplant, also bis Freitagabend. Den Anwohnern hatte die Bahn angeboten, alternative Unterkünfte zu bezahlen.
Ab Dienstag soll ein Teil des Knotens wieder frei sein
Der Zeitplan für die Baustelle sah zuletzt vor, dass der Knoten auf der Südseite ab Dienstag (25. August) wieder befahrbar sein wird. Das bedeutet die Freigabe der Verbindungen nach Osten, Westen und Süden, also über die Weimarische Straße, die Clara-Zetkin-Straße und die in die Schillerstraße übergehende Straße Spielbergtor.

Der Tunnel selbst und damit die Stauffenbergallee in Richtung Norden sollen noch bis Ende Oktober gesperrt bleiben. Oben auf den Gleisen soll bereits ab 1. Oktober wieder alles hergerichtet sein, sodass die Züge dann wieder regulär rollen. Dort werden Anfang September die beiden neuen Walzträger eingehoben und anschließend die zwischenzeitlich entfernten Gleise 9 und 10 wieder verlegt.
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Auf der Kreuzung ist es mit dem Zertrümmern des alten Brückenteils nicht getan. Der Bauschutt muss auch abgefahren werden. Zudem wurde die Kreuzung für den Niveauausgleich und zum Schutz des Asphaltes mit einer bis zu 90 Zentimeter dicken Schotterschicht bedeckt, die ebenfalls wieder entfernt werden muss.







