Der Wolf wird in Deutschland zunehmend zum Politikum: Die einen wollen das Abschießen vereinfachen; andere plädieren für noch besseren Schutz der Tiere. Zuletzt sorgte eine Sichtung bei Gotha auch für Verunsicherung.

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Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten (TMUENF) rät: Egal ob beim Spazierengehen, Joggen Wandern oder Radfahren – begegnet man einem Wolf, sollte man die Ruhe bewahren. Menschen sind angehalten, Abstand zu halten und dem Tier Raum für den Rückzug zu geben.

Ruhe bewahren und bloß nicht wegrennen

Keinesfalls sollte man versuchen, einen Wolf anzulocken. „Bleiben Sie stattdessen stehen und versuchen Sie, wenn möglich, ein Foto zu machen“, empfiehlt das TMUENF. Zum einen kann es später analysiert werden, um zu klären, ob es sich wirklich um einen Wolf handelt. Zum anderen dient es dem TMUENF der Dokumentation, um Rudel und Territorien im Blick zu behalten.

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Hunde sollten angeleint werden, Wer auf einem Pferd sitzt, sollte sicherheitshalber absteigen. Wenn sich der Wolf nicht von allein zurückzieht, kann man durch Rufe oder Händeklatschen auf sich aufmerksam machen. Kommt er dennoch näher, rät das TMUENF, sich groß zu machen und zu versuchen, ihn einzuschüchtern. Man sollte aber keine Gegenstände nach dem Tier werfen oder einfach davonrennen. Dies könne besonders bei einem Jungtier Neugier wecken oder es zum Folgen ermuntern.

Das Kompetenzzentrum Wolf des TMUENF überwacht die Wolfpopulation in Thüringen. Dabei sind die Mitarbeiter auf Tipps angewiesen und bitten darum, jede Sichtung zu melden.

Kontakt per E-Mail: kompetenzwbl@tmuenf.thueringen.de oder per Telefon täglich von 8 bis 17 Uhr: 0361/573941941