Zusammenfassung

  • Auf dem Seeberg bei Gotha nehmen Müll, Vandalismus und freilaufende Hunde immer mehr zu.
  • Ein Hund hat dort kürzlich ein Rehkitz getötet, nachdem schon mehrfach Wildtiere zu Schaden gekommen sind.
  • Die Gemeinde reagiert mit neuen Hundetoiletten und bittet die Bürger, Verstöße gegen Sauberkeit und Leinenpflicht zu melden.

Die Abgeschiedenheit auf dem Seeberg ist ein Segen für Spaziergänger. Für Seebergen und Gotha kann sie auch ein Fluch sein. Denn wenn keiner zuschaut, haben Vandalen und Umweltfrevler leichtes Spiel.

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Illegale Müllablagerungen und Vandalismus gehören längst zum Alltag. Doch mittlerweile nehmen die Probleme auf dem Seeberg neue Ausmaße an: Kürzlich wurde ein getötetes Rehkitz gefunden.

„Ich bin bestürzt über die anhaltende Verschmutzung durch Hundekot.“

Hartwig Gieße, CDU-Ortschaftsbürgermeister von Seebergen

Schon früher Wildschäden registriert

„Ich bin bestürzt über die anhaltende Verschmutzung durch Hundekot in Seebergen“, schreibt Ortschaftsbürgermeister Hartwig Gieße (CDU) im aktuellen Amtsblatt. Tragisch sei der jüngste Vorfall: „Ein freilaufender Hund hat in der Nähe des Düppel‘s ein Rehkitz tödlich gebissen.“

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Bereits Anfang 2025 hatte die Gemeinde Drei Gleichen öffentlich kritisiert, dass immer wieder Hunde ohne Leine auf dem Seeberg unterwegs sind. Das nun getötete Reh ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde Schäden am Wildbestand registriert. „Solche Ereignisse belasten das Zusammenleben, gefährden Menschen, Tiere und die Sauberkeit unseres Ortes“, so Gieße weiter.

Nicht entsorgter Hundekot stelle nicht nur ein hygienisches Risiko dar, sondern könne auch zur Verbreitung von Krankheiten beitragen. Freilaufende Hunde bedeuteten eine Gefahr für Menschen – insbesondere Kinder, ältere Mitbürger sowie Wildtiere. Wilde Entsorgung von Kot und Verstöße gegen die Leinenpflicht können Bußgelder nach sich ziehen.

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Ortschaftsrat handelt umgehend

Der Ortschaftsrat von Seebergen hat bereits gehandelt. Gieße zufolge wurden zwei zusätzliche Hundetoiletten in der Ortslage beschlossen. Eine soll am Friedhof und eine in der Siedlung aufgestellt werden.

Hartwig Gieße ruft alle Einwohner und Spaziergänger dazu auf, derartige Verstöße konsequent zu melden. Für Behörden ist dabei stets hilfreich, wenn Angaben zu Ort, Zeit und Aussehen des Hundes gemacht werden können. „Ihr Engagement und Ihre Rücksichtnahme sind ein wichtiger Beitrag für ein sauberes und sicheres Zusammenleben in unserem Ort“, hält der Ortschaftsbürgermeister fest und dankt allen Mitbürgern für ihre Mithilfe.

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Kontakt per Telefon: 036202/708 36 oder E-Mail: ordnung@gemeinde-drei-gleichen.de