Symbolisch für einen Euro von den Stadtwerken Arnstadt abgekauft, hat der alte Trafoturm direkt am Eingang des Tierparks Fasanerie Arnstadt eine neue Funktion. Die neue Trafo-Technik passt in einen Trafokasten neben dem Turm. Doch ausgedient hat der Trafoturm noch nicht: Ausgestattet mit zehn Nisthilfen sollen nun verschiedene Vögel und Fledermäuse Unterschlupf finden.
Nabu Ilm-Kreis betreut weitere Türme mit Nistkästen
Darüber hinaus ist dank der Fassadengestaltung sichtbar, wer sich an den gut neun Meter hohen Riesen engagiert: Das Logo des Naturschutzbundes Deutschland prangt mit dem Zusatz „Ilm-Kreis“ an einer Fassadenseite – und an einer anderen ein schönes Wandbild von Michael Boxberger. Es zeigt den Blick durch zwei Bäume auf eine Landschaft.

Beim Anbringen der Nistkästen bewiesen Stev Erdmann und Frank Geist handwerkliches Geschick und Höhentauglichkeit. Nabu-Ornithologe Bernd Friedrich stellte die verschiedenen Nistkästen zusammen und Katy Wächter, Vorsitzende vom Nabu Ilm-Kreis, hatte beim Anbringen der Nistkästen quasi die Bauleitung inne. Einige Nistkästen wurden von Insassen der Jugendhaftanstalt Arnstadt gefertigt.
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Mit dem Anbringen der Nistkästen ist es aber nicht getan. Regelmäßig werden Nabu-Mitglieder aus dem Ilm-Kreis in die Nistkästen schauen, prüfen, wer darin nistet und gegebenenfalls die Nistkästen reinigen. Dem Nabu-Ilm-Kreis gehört in Espenfeld ein weiterer Turm mit Nistkästen. Die Nistkästen-Türme in Dörnfeld und Frauenwald pflegt der Nabu-Ilm-Kreis.
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Der Nabu Ilm-Kreis ging aus der Fachgruppe Naturschutz/Ornithologie Ilmenau hervor, die bereits seit 1951 bestand. Unter Beteiligung aktiver Naturschützer aus dem Altkreis Arnstadt wurde der Kreisverband 1994 gegründet und in das Vereinsregister eingetragen. Mit Stand Ende 2024 hat der Verein 680 Mitglieder, heißt es auf der Nabu-Internetseite.







