Er sieht farbenprächtig aus, doch sein charakteristisches Merkmal ist ein akustisches: ein lautes, in schneller Folge mehrmals erklingendes Hämmern. Mit dem Schnabel hämmert der Buntspecht gegen Bäume, um Nisthöhlen zu bauen oder Nahrung wie Insekten und deren Larven zu suchen.

Vogelstimmenwanderung durch den Hauptfriedhof

Übersetzt man seinen wissenschaftlichen Namen, so müsste der Buntspecht treffenderweise „großer Baumhämmerer“ heißen, schreibt der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland auf seiner Internetseite. Der Buntspecht ist in deutschen Wäldern und in Stadtparks verbreitet. Der gut 25 Zentimeter große Vogel ist aber nicht nur für das Trommeln bekannt, sondern auch für seinen speziellen Ruf – ein kurzes, spitzes „kix“.

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Neben dem Buntspecht sorgen aber auch weitere heimische Vögel für vielfältige Rufe und akustische Signale. Für Freitag, 1. Mai, und Samstag, 2. Mai, lädt die Nabu-Ortsgruppe Ilm-Kreis zu einer Vogelstimmenwanderung in Arnstadt ein. Treffpunkt für die Wanderungen an beiden Tagen ist um 7 Uhr am Haupteingang des Hauptfriedhofs der Kreisstadt. Die Wanderungen führt Bernd Friedrich vom Thüringer Ornithologenverein.

Die Nabu-Ortsgruppe Ilm-Kreis ist ein eingetragener Verein, der für Mitglieder und Interessierte ein vielfältiges Jahresprogramm mit Wanderungen, Vorträgen, Kursen und Pflegeeinsätzen bereithält. „Wir möchten Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen“, schildert die Nabu-Ortsgruppe Ilm-Kreis auf der Internetseite. Vorsitzende der Ortsgruppe ist Katy Wächter aus Dannheim. Ulrike Kinitz aus Plaue ist ihre Stellvertreterin.

ehr