Anja Eder aus Arnstadt schreibt: Warum in die thüringischen Wälder schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Dass der Herbst eine ganz besondere Magie besitzt, beweist diese Entdeckung auf einem alten Baumstamm direkt vor meiner Haustür. Aus einem großen Baumpilz sprießen plötzlich zwei winzige, unscheinbare Pilze hervor. Mit ein bisschen fotografischem Geschick und einem gezielten Lichtblick verwandeln sich die kleinen Gartenbewohner in zwei leuchtende „Magic Mushrooms“. Ein mystischer Moment, der zeigt, wie viel Zauber in den kleinsten Details unserer heimischen Natur steckt.
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Niederwillingens Nachwuchs bekommt einen neuen Spielplatz

Eileen Kießling aus Niederwillingen schreibt: Was vor rund drei Jahren mit einer Idee einiger Mütter aus dem Dorf begann, wird nun endlich Wirklichkeit: In Niederwillingen entsteht ein neuer, moderner Spielplatz für die Kinder des Ortes. Die Idee entstand aus dem Wunsch heraus, den Kindern wieder einen schönen und zeitgemäßen Ort zum Spielen, Toben und gemeinsamen Zeitverbringen zu bieten.

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Die Mütter wandten sich mit ihrer Idee an den Ortsteilbürgermeister PeerSchulze. Dieser war von Anfang an begeistert und unterstützte das Vorhaben, damit der Wunsch der Niederwillinger Kinder und Familien tatsächlich umgesetzt werden kann.
Organisiert und vorangetrieben wird das gesamte Projekt über den Niederwillinger Sport-, Kultur- und Freizeitverein. Seit rund drei Jahren wird dort mit viel Engagement für den Spielplatz gearbeitet. Es wurden Veranstaltungen im Ort organisiert, Spenden gesammelt und zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Unterstützer haben ihren Teil dazu beigetragen.
Der Weg war allerdings nicht immer einfach. Vonseiten der Stadt gab es immer wieder Diskussionen und Hürden – insbesondere bei der Finanzierung und der späteren Wartung des Spielplatzes. Auch der Förderantrag musste mehrfach eingereicht werden, bevor er schließlich genehmigt wurde. Trotzdem haben die Niederwillinger nicht aufgegeben.
Jetzt ist es endlich soweit: Mitte Oktober werden die ersten Spielgeräte der Firma Eibe geliefert. Da die vorhandenen finanziellen Mittel nicht für die komplette Anlage ausreichen, soll der Spielplatz voraussichtlich in drei Bauabschnitten entstehen. So kann Schritt für Schritt ein schöner und moderner Spielbereich aufgebaut werden.
Für alle, die in den vergangenen Jahren Zeit, Arbeit und Herzblut in das Projekt gesteckt haben, ist die Lieferung der ersten Geräte ein besonderer Moment. Aus einer Idee, für die zunächst viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, wird nun sichtbar Realität. Ein gemeinsames Projekt für Niederwillingen – getragen von Engagement, Spenden und dem Zusammenhalt im Dorf. Und am Ende profitieren vor allem diejenigen, für die all die Mühe gedacht war: unsere Kinder!
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Auf Reisen mit dem Seniorenbeirat von Plaue
Kerstin Hausburg aus Plaue schreibt: Und wieder einmal fand eine bei den Rentnern aus Plaue und Neusiß sehr beliebte Bustour statt. Knapp 80 Teilnehmer fuhren Anfang September 2026 mit Rennsteigtour auf die Leuchtenburg bei Kahla. Organisiert hatte den Ausflug wie immer der Seniorenbeirat der Stadt Plaue.
Die geschichtsträchtige, mittelalterliche Leuchtenburg hat auf 10.000 Quadratmetern viel Interessantes zu bieten. Das attraktive Ausflugsziel, beherbergt einige Ausstellungen, die sich ganz dem „weißen Gold“, dem Porzellan, widmen. Sogar eine Porzellankirche kann man auf dem Gelände bestaunen.
Doch bevor sich die Reisegruppe ganz individuell auf einen Rundgang machte, gab es in der urigen, mittelalterlichen Burgschänke ein vorzügliches Mittagessen. Gestärkt ging es danach in die verschiedenen Ausstellungen, die sich mit dem seit dem 18. Jahrhundert in Thüringen hergestellten Porzellan befassen.
Auch in Plaue, dem Ausgangsort des Tagesausflugs, existierte einst eine Porzellanmanufaktur, die besonders wegen ihrer einzigartigen Lithophanien (Reliefs im Porzellan, die durch Beleuchtung ein Bild zeigen) weltweit bekannt war.
Die Leuchtenburg, die über die Jahrhunderte viele Besitzerwechsel hatte und viel erlebt hat, hat viel zu erzählen. Der Besuchermagnet erlebte Brände, Um- und Anbauten und diente auch zeitweilig als Zucht-, Armen- und Irrenhaus. Ab 1921 verfügte die Burg über die erste Jugendherberge in Thüringen und später fand auch die Staatssicherheit der DDR Gefallen an dem Bauwerk. Während der 1980er Jahre war die Leuchtenburg sogar für die Inhaftierung von bis zu 600 sogenannten Staatsfeinden vorgesehen.
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Mit vielen neuen und imposanten Eindrücken traf sich nochmals die Reisegruppe zu Kaffee und hausgemachtem Kuchen in der Burgschänke, bevor es wieder hinab zu den Reisebussen ging. Nach einem wunderschönen, erlebnisreichen Tag ging es dann wieder nach Hause. Der nächste Ausflug ist auch schon in Planung und soll die Rentner im Mai 2027 an die Hohenwarte-Talsperre bringen.










