Donald Trump zieht erneut ins Weiße Haus ein. Das ist das Ergebnis der US-Wahlen 2024. Auf den Republikaner entfielen die meisten Wahlmänner. Damit wird der Ex-Präsident Trump erneut an der Spitze die Geschicke der US-Amerikaner lenken. Demokratin Kamala Harris unterlag. Wir haben dazu einige Stimmen aus dem Kyffhäuserkreis zum Wahlausgang zusammen getragen:
Thüringen exportiert bislang besonders viel nach Amerika
Die Wiederwahl Trumps führt zu gemischten Reaktionen. Stefan Schard (CDU), Landtagsabgeordneter für den westlichen Kyffhäuserkreis. „Wir tun gut daran, das Ergebnis kühl zu analysieren“, sagte Schard. Amerika sei „ein wichtiger Handelspartner“. Auch im Kyffhäuserkreis gebe es international tätige Firmen, die vom Geschäft mit den USA leben, so Schard. Der Thüringer Landtagsabgeordnete verwies dabei auf die Exportquote Thüringens in die USA. Allein 2023 wurde im Wert von 1,9 Milliarden Euro nach Amerika exportiert. Für Thüringen war die USA im letzten Jahr statistisch das wichtigste Exportland. Unter Trump befürchten einige nun Strafzölle - Einbußen daraus könnten nun auch die hiesige Wirtschaft treffen.
Strafzölle beschäftigen die Gemüter
Ob es dazu kommt, wird die Zeit zeigen. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene sollte man mit Amerika „ein gutes Verhältnis pflegen, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch friedenspolitisch und militärisch“, wünschte sich Schard. An der Wiederwahl Donald Trumps „sieht man, dass auch Amerika in breiten Teilen Unzufriedenheit in sich trägt“, so Schard weiter.

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Steffen Sauerbier (SPD), Bürgermeister der Landgemeinde Roßleben-Wiehe, rechnete bereits im Vorfeld mit einem Wahlsieg Trumps zur US-Wahl. „Ich hätte mir natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht, aber das ist nicht in unserem Einflussbereich. Ich hab schon die Befürchtung, dass sich das vielleicht nicht unbedingt positiv auf Deutschland auswirkt“, blickt Sauerbier auf potenzielle Strafzölle. Nun müsse man aus dem Ergebnis „das Beste machen“, so Sauerbier.
Hoffnung auf Ende des Krieges in der Ukraine
Hoffnungsvoll blickte Jens Cotta (AfD), Landtagsabgeordneter für den östlichen Kyffhäuserkreis auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen. „Ich denke, dass es des gesamten Weltfriedens wegen eine recht gute Wahl war, weil er versprochen hat, den Ukraine-Krieg zu beenden. Wenn er das wirklich macht, wäre das auch gut für Deutschland, weil dann die Kosten und Ausgaben aufhören.“ In Sachen Wirtschaftspolitik müsse man „an einen Tisch und eine ordentliche Wirtschaftspolitik machen“, so Cotta.
Reaktionen unserer Leser auf facebook
Über die Ergebnisse der US-Wahlen diskutierten auch unsere Leser auf unseren Portalen. Mirko Küster schrieb etwa: „Willkommen in der postfaktischen Barberei. Das wird sich auch extrem auf uns auswirken, nicht nur wegen Strafzöllen und anderen Konsequenzen. Die Achse der Autokraten wird Europa noch intensiver schwächen und destabilisieren. Über Putin möchte ich noch gar nicht nachdenken.“ Unter den Kommentaren finden sich allerdings auch viele Glückwünsche für Trumps neue Amtszeit.
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