Die Wähler und Wählerinnen in den USA haben entschieden: Donald Trump wird der nächste Präsident des Landes. Die Wahl und ihr Ausgang beschäftigen die Menschen auch in Thüringen. Auf Facebook äußern viele Nutzer ihre Meinung. Das sagen unsere Nutzerinnen und Nutzer zum Wahlausgang:

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Kommentatoren auf Facebook sind gespalten in ihrer Meinung über den neuen US-Präsidenten. Viele drücken ihre Freude über den Ausgang der Wahl aus. Einige begründen dies mit der Hoffnung auf Frieden in der Ukraine. So schreibt Melanie Lück: „Klasse, endlich mal eine Hoffnung, dass der Krieg in der Ukraine aus mangelnder finanzieller Unterstützung enden könnte.“
Diese Aussagen lösen Zustimmung, aber auch Widerspruch aus: Andreas Großmann sieht mit Trump eher die Gefahr, dass sich der Krieg auf den Rest von Europa ausweiten könne.
US-Wahl: Erschütterung über Trumps Sieg in Facebook-Kommentaren
Andere Facebook-Nutzer sind hingegen erschüttert über die Wahlergebnisse. So fragt sich Jens Fresenio: „Hat denn Amerika nichts aus seiner letzten Amtszeit gelernt …?“ Mike Luhn sorgt sich um die außenpolitischen Folgen der Wahl: Trump sei der Untergang der Ukraine und Putin werde noch weitere Staaten angreifen. Auch die deutsche Wirtschaft werde unter der Entscheidung leiden.
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Auch innenpolitisch äußert sich der Kommentator pessimistisch über die USA: „Beschneidung der Frauenrechte sowie kein Recht mehr auf Abtreibung. Noch mehr Rechtlosigkeit für die schwarze Bevölkerung. Presse- und Meinungsfreiheit werden wohl beschnitten.“
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Die Sorge um die Auswirkungen der Wahl auf die deutsche Wirtschaft treibt auch andere Kommentatoren um. Trump hatte im Wahlkampf mit Strafzöllen für deutsche Unternehmen gedroht. Kommentator Andreas Novák weist darauf hin, dass mehr als 300 Thüringer Unternehmen Handelsbeziehungen mit den USA pflegen.
Kommentator sorgt sich um Thüringer Wirtschaft
Doch auch darüber hinaus sei die Thüringer Wirtschaft betroffen: „Und knackig wird es für die Thüringer Firmen, die als sogenannte ,Zulieferer‘ für andere Firmen produzieren, die wiederum Handelsbeziehungen zu den USA pflegen. Denn die haben unter einer US-Administration mit dem Namen Trump nichts zu lachen, wie alle anderen deutschen Firmen auch“, so der Nutzer Andreas Novák.
Einige Kommentatoren zeigen Verständnis für die Wahl der US-Amerikaner, obwohl sie Donald Trump nicht unbedingt gut finden. Ira Vom Eichenforst schreibt: „Ich mag Trump nicht, weil er für mich nicht alle Latten auf dem Zaun hat. Aber er macht Politik für sein Land. ,Amerika first‘, da sollte Deutschland sich mal eine Scheibe von abschneiden. Für alle anderen Staaten wird es politisch und wirtschaftlich hart.“









