Das Unternehmen K-Utec Salt Technologies Sondershausen war zu Gast beim Kulturwaldverein. Davon berichtet der stellvertretende Vereinsvorsitzende Uwe Lumm:

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Der Verein lud zu einem außergewöhnlichen Vortrag in die Cruciskirche ein. Die Veranstaltung wurde von zwei namhaften Vertretern der K-Utec Salt Technologies Sondershausen, Dr. Heiner Marx und Dr. Heinz Scherzberg, gestaltet, die zum Thema „Wo Innovation auf Tradition trifft“ referierten. Die Gäste erhielten spannende Einblicke in die Geschichte der Kaliforschung.

Während zu DDR-Zeiten rund 34.000 Bergleute im gesamten Südharzkombinat beschäftigt waren, stellte die Wende die Branche vor große Herausforderungen. Dank der Expertise von Dr. Marx, der bedeutende Erfahrungen aus dem Saarland einbrachte, etablierte sich ein hochmodernes, international tätiges Unternehmen: die Kali- und Umwelttechnik (K-Utec). Heute realisiert dieses Unternehmen weltweit Projekte, unter anderem in Australien, Österreich, Brasilien, Ghana und Chile. Im Rahmen des Vortrags wurde die Entwicklung der Kaliindustrie in der Region umfassend beleuchtet.

Kali-Halden erfolgreich begrünt und Stollen nachhaltig gesichert

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In der anschließenden offenen Diskussion nutzten die Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu spezifischen Aspekten zu stellen. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass die Begrünung der Halden in nur 29 Jahren erfolgreich umgesetzt wurde und 2018 aus der Luft betrachtet ein vollständig begrüntes Bild bot. Zudem konnten die Stollen durch gezielten Bergversatz gesichert werden, wodurch die Absenkungen im Stadtgebiet von Sondershausen beendet werden konnten.

Firmenvortrag
Das Unternehmen K-Utec Salt Technologies Sondershausen war mit Heiner Marx (links) und Heinz Scherzberg (rechts) zu Gast beim Kulturwaldverein in der Cruciskirche.© Kulturwaldverein Sondershausen | Uwe Billeb

Im kommenden Jahr feiert die Kaliforschung in Sondershausen ihr 75-jähriges Jubiläum und blickt auf zahlreiche erfolgreiche Projekte zurück. Besonders hervorzuheben ist die 1991 gegründete K-Utec, die mit 120 Mitarbeitenden aus zehn Nationen zu den führenden Unternehmen in Thüringen zählt. Der Kulturwaldverein freut sich über das große Interesse mit mehr als 70 Gästen und plant, auch im nächsten Jahr weitere Expertenvorträge zu veranstalten. Vorschläge aus der Bevölkerung sind herzlich willkommen. Besonders erfreulich war die erneute Teilnahme von Bürgermeister Steffen Grimm und dem Landtagsabgeordneten Stefan Schard.

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Abschließend sei die langjährige, herausragende fachliche Leistung von Dr. Heinz Scherzberg gewürdigt, der dem Unternehmen auch mit 88 Jahren treu bleibt und sogar eine Ehrenprofessur vorweisen kann. Zu seinen Lebenswerken zählt das vierbändige Lexikon zur Geschichte des Bergbaus.