Falls Ihnen die Werbung vom Supermarkt um die Ecke noch nicht ins Auge gesprungen ist: Am Sonntag ist Muttertag. Im Angebot für ideenlose Söhne (und manchmal auch Ehemänner) sind Pralinen, Primeln und Prosecco – und ich frage mich: Fällt euch wirklich nichts Besseres ein?

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Wie anders würden wir Mütter feiern, täten wir es den „Herr“-lichkeiten an ihrem Ehrentag gleich! Der Bollerwagen stünde schon Tage zuvor gut gepackt (und hübsch dekoriert) mit diversen flüssigen Leckereien parat. Noch vor dem Frühstück würden wir uns aufs erste Kaltgetränk in der Kneipe treffen, bevor es gut gelaunt und sorgenfrei auf Wanderschaft ginge.
Überall auf der Wegstrecke und schließlich auch am Ausflugsziel würden wir uns mit gleichgeschlechtlich gut gelaunten Wesen treffen. Die Alltagssorgen wären zu Hause geblieben und ans Handy gingen wir auch erst wieder, wenn der Daheimgebliebene zum fünften Mal geduldig nachfragte, wann er uns denn abholen dürfe.
Klamotten möglichst vor der Waschmaschine ablegen
Dann würden wir ihn noch „kurz“ warten lassen, schließlich müssten wir ja noch austrinken (um gleich darauf wieder ein volles Glas in die Hand gedrückt zu bekommen), um uns dann zu Hause der in Mitleidenschaft gezogenen Klamotten möglichst gleich vor der Waschmaschine zu entledigen, damit die bessere Hälfte nicht noch groß suchen müsste.
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Am nächsten Tag hätten wir dann auch noch frei. Schließlich muss man sich von den Strapazen des Vortages auskurieren, während die bessere Hälfte den Alltag organisiert. Aber zum Glück sind das ja alles nur Gedankenspielereien. Denn am Muttertag läuft für viele von uns alles wie immer.
Mit etwas Glück kocht nur mal jemand anderes den Kaffee und deckt den Frühstückstisch. Der Rest des Tages läuft dann ab wie eh und je. Es sei denn, wir Frauen planen ihn selbst und reservieren das Restaurant, den Konzertabend oder die Wellnessbehandlung. Oder läuft es bei Ihnen anders? Ich bin gespannt auf Ihre Geschichten.




