Die Urologie im Südharz-Klinikum hat eine neue Chefärztin: Stephanie Schirrmacher. Die im Havelland geborene Medizinerin studierte in Leipzig und arbeitete anschließend im dortigen Elisabeth-Krankenhaus. Hier absolvierte die 41-jährige Mutter zweier Kinder die Ausbildung zur Assistenzärztin und Fachärztin. Danach wurde sie Oberärztin in der Urologie des Krankenhauses. Ihr Spezialgebiet ist die Uroonkologie.

Neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus arbeitete sie in verschiedenen Gremien aktiv mit – so auch in der Landesärztekammer. Ihre berufliche Liebe gilt der minimal-invasiven Chirurgie. Tatsächlich waren die beiden OP-Roboter im Nordhäuser Klinikum ein wesentlicher Teil ihrer Motivation, sich auf die Position als Chefärztin zu bewerben. „Ebenfalls ausschlaggebend waren die Größe und die Struktur des Nordhäuser Krankenhauses, das alle notwendigen Fachabteilungen besitzt, die eine optimal funktionierende Uroonkologie benötigt“, sagt Schirrmacher. „Das sind unter anderem Pathologie, Strahlentherapie oder Nuklearmedizin.“
Nordhausen: Die ersten Operationen mit dem OP-Roboter
Sie ist nicht nur Chefin eines sechsköpfigen Ärzteteams, sondern hat sich zusätzlich für eine persönliche Ermächtigung starkgemacht, mit der metastasierte Patienten nun auch im Klinikum ambulant behandelt werden können. In vielen Gesprächen hatte sie von den niedergelassenen Kollegen sowie anderen Gremien die Zustimmung für diese Ermächtigung erhalten. Die ersten vier Patienten können nun ambulant betreut werden. Drei Operationen mit dem OP-Roboter hat die Chefärztin bereits durchgeführt, weitere sollen folgen.

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Stephanie Schirrmacher wohnt zum Teil in Nordhausen, pendelt aber auch in regelmäßigen Abständen nach Leipzig. „Ich war vorher noch nie in Nordhausen und bin total überrascht, wie schön die Stadt und die Region sind und wie freundlich die Menschen sind. Aus Leipzig bin ich das nicht gewöhnt.“
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red




