Jeder Mensch möchte am Lebensende würdevoll begleitet werden. Die Hospizarbeit stellt dies sicher. Palliative Angebote lindern die Schmerzen und Beschwerden. Die hospizliche Begleitung sorgt dafür, dass Wünsche und Bedürfnisse sterbender Menschen wahrgenommen werden.

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In diesem Sinne setzt sich das Hospiz Am Stadtpark in Nordhausen seit mehr als zwei Jahren dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten. Die hier tätigen Menschen „stehen für eine humanistische Grundhaltung, die die Lebenswirklichkeit aller Menschen verbindet, ohne Rücksicht auf Religion oder politischen Weltanschauungen“, betont Christian Döring, Geschäftsführer vom Seniorenwerk, dem Träger des Hospizes Am Stadtpark.

Nordhausen: Der Welthospiztag ist am 12. Oktober

Das Haus in der Parkallee in Nordhausen will den Welthospiztag am Sonnabend, 12. Oktober, nutzen, sich den Südharzern zu präsentieren. Ein Tag der offenen Tür ist von 14 bis 16 Uhr vorgesehen.

„Wir wollen über unsere Arbeit informieren“, erklärt die Pflegedienstleiterin Christin Delert. „Wir freuen uns, wenn viele Menschen den Weg zu uns finden.“ Die Besucher können die Einrichtung besichtigen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Auch ambulante Hospiz- und Palliativdienste stellen sich an ihren Infoständen vor.

Die Gäste haben ebenso die Gelegenheit, den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) kennenzulernen. Den gibt es seit sechs Jahren. Der Wagen realisiert Wunschfahrten, erfüllt somit die letzten Herzenswünsche sterbender Menschen. Zu den Zielen jüngster Touren zählten der Hamburger Hafen und der Ostseestrand.

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red