Viele Nordhäuser haben ein Herz für Rentner. Das beweist auch die jüngste Spendenkampagne „Wa(h)re Nächstenliebe“. Die Mitarbeiter vom Drogeriemarkt Rossmann in Nordhausen wollen mit dieser Aktion ein Zeichen für die Solidarität mit Menschen höheren Alters setzen.

Täglich

Der Newsletter für Nordhausen

Alle wichtigen Informationen aus der Region Nordhausen, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Spenden sollen Pflegeheimen zugutekommen. Die Rossmann-Filiale in der Nordhäuser Marktpassage widmet ihre Kampagne dem „Haus Harztor“ in Niedersachswerfen. Zugleich hoffen die Mitarbeiter, mit ihrer Aktion auf die finanzielle Armut und soziale Einsamkeit im Alter aufmerksam machen zu können.

Auch Einkaufsgutscheine stehen den Kunden zur Auswahl

Die Kunden können Wunscherfüller für die Bewohner im Soweno-Seniorenheim „Haus Harztor“ sein. Die Rentner haben auf kleinen Karten ihre individuellen Wünsche geschrieben. So erfahren die Kunden, welche Produkte aus dem Rossmann-Sortiment gebraucht werden. Auch Einkaufsgutscheine stehen zur Auswahl. Die Kunden können diese Wünsche erfüllen, indem sie den Artikel kaufen und in den vorgesehenen Spenden-Einkaufswagen legen.

„Wir können viel erreichen, wenn wir gemeinsam Gutes tun“, meint Susann Hoffmann, die Nordhäuser Filialleiterin bei Rossmann. „Das haben wir als Team gemeinsam mit unseren Kunden sehr gern im Sinne der Senioren gemacht.“

Auch interessant

Bei der Spendenübergabe ist die Freude groß. „Wir als Altenhilfe sind sehr froh über diese Aktion, die doch unseren Heimbewohnern viel Hilfe und Unterstützung gibt“, betont Pflegedienstleiter Nico Manzke. Und Nicole Lauer, Ergotherapeutin im Heim, meint: „Neben Pflege-, Betreuungs- und Unterstützungsangeboten braucht es auch materielle Hilfe. Die Freude über die Bereitstellung von so vielen Pflegeprodukten, Pflegehilfsmitteln und Gemeinschaftsspielen ist riesengroß.“

Weitere Themen aus Nordhausen

72 Frauen und Männer werden gegenwärtig im Haus Harztor gepflegt und umsorgt. red