Harte Kritik übt die AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann an der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) wegen ihres Umgangs mit den Mietern der Hufelandstraße in Nordhausen-Nord. Zahlreiche, oft langjährige Mieter müssen ihre Wohnungen verlassen, da die Gebäude umfassend saniert werden.
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„Was die SWG hier abliefert, hat mit ihrem Auftrag und ihrer sozialen Verantwortung als öffentliche Wohnungsgesellschaft nichts mehr zu tun“, meint Düben-Schaumann. Weder gebe es konkrete Hilfen beim Umzug noch eine Entschädigung für Einbauten. „Die Mieter werden im Regen stehen gelassen.“
Die SWG bietet zwar Ersatzwohnungen an. „Diese sind jedoch meist nicht barrierefrei oder liegen in anderen Stadtteilen“, beklagt die AfD-Politikerin. Umzugskosten, Ummeldegebühren oder Kosten für Neuanschaffungen müssen die Mieter selbst tragen. Bestehende Mietverträge verlieren ihre Gültigkeit. Eine Rückkehr zu alten Mietpreisen ist nicht möglich. „Die geplante Kaltmiete soll unter zehn Euro pro Quadratmeter liegen“, weiß Düben-Schaumann, „doch die endgültige Berechnung steht noch aus.“
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Die SWG verspricht eine Senkung der Heizkosten durch moderne Technik. „Sie kann jedoch keine garantierte Ersparnis nennen“, kritisiert die Stadträtin. Und Mieter, die nach der Sanierung zurückkehren möchten, haben keinen vertraglichen Anspruch auf eine Wohnung.
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Düben-Schaumann will all das nicht unwidersprochen hinnehmen: „Das Vorhaben in der Hufelandstraße bedeutet für die Mieter: Zwangsauszug, finanzielle Mehrbelastung, unsichere Rückkehrmöglichkeiten und höhere Mieten. Damit agiert die SWG wie ein gewöhnlicher Privatvermieter und ignoriert ihren sozialen Auftrag. Menschen mit geringen Einkommen und Rentner werden aus ihrem Stadtteil verdrängt.“ red




