Der Erdfall bei Nordhausen zwischen Buchholz und Steigerthal soll zeitnah saniert werden. Landrat Matthias Jendricke (SPD) hat in einer Eilentscheidung die Sanierung beauftragt. Nach Rücksprache mit den Kreisausschussmitgliedern sei damit der Weg frei für einen zeitnahen Baustart, erklärt Jessica Piper, Sprecherin des Landratsamtes.

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Spätestens ab Ende April soll die Firma Kemna den Erdfall beseitigen. Voraussichtlich Ende Juni soll die Kreisstraße wieder befahrbar sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 213.000 Euro.
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„Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, nach den jüngsten Bohrungen vor Ort unverzüglich eine Fachfirma zu gewinnen, die nun bereits kurz nach Ostern mit den Arbeiten beginnt“, sagt Matthias Jendricke. „Damit können die Einwohner von Buchholz und Steigerthal schon in rund zwei Monaten die direkte Verbindung zwischen ihren Orten wieder nutzen.“

Auf Basis der jüngsten Kernbohrungen bis in eine Tiefe von 25 Metern erarbeitete der beauftragte Bodengutachter, die IHU GmbH aus Leimbach, einen Sanierungsvorschlag. Dieser beinhaltet unter anderem die Ausräumung und Verfüllung des Erdfalls selbst, den Rückbau der angrenzenden Straße auf einer Länge von jeweils etwa 20 Metern links und rechts des Erdfalls, den Einbau eines tragfähigen Geogitters mit Einbindebalken sowie den Neuaufbau des Straßenkörpers in diesem Bereich.
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So soll die ursprünglich angedachte provisorische Umfahrung des Erdfalls vermieden und die eigentliche Straße wieder hergestellt werden. „Ich konnte den Unmut der Einwohner in der Kreistagssitzung sehr gut nachvollziehen“, betont Jendricke. „Allerdings war der Erdfall in den ersten Monaten noch deutlich in Bewegung, sodass eine unmittelbare Verfüllung und Straßensanierung bisher ausgeschlossen war. Aus anderen Erdfällen war uns klar, dass die natürlichen geologischen Abläufe ihre Zeit brauchen. Nun haben wir aber eine gute Lösung für alle Seiten gefunden.“ red





