Der Landkreis Nordhausen hat beim Land Thüringen im aktuellen Fördermittelaufruf insgesamt acht Straßen- und Radwege-Projekte angemeldet, berichtet Jessica Piper, Sprecherin des Landratsamtes.

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Jeweils bis Ende März können Städte, Gemeinden und Landkreise beim Thüringer Infrastrukturministerium Fördermittelanträge stellen, um damit im Bereich des Straßen- oder Radwegebaues Sanierungs- oder Neubauprojekte im nächsten Jahr umzusetzen. Dafür gibt es dann Fördermittel zwischen 75 und 90 Prozent. Dies senkt den finanziellen Eigenanteil des Landkreises.

„Aufgrund der anstehenden Sonderzuwendungen des Bundes für den Ausbau der Infrastruktur habe ich in diesem Jahr entschieden, deutlich mehr Förderanträge zu stellen“, erklärt Landrat Matthias Jendricke (SPD). „Von den acht Anträgen entfallen vier auf den Neubau von Radwegen außerhalb von Ortschaften an unseren Kreisstraßen und vier Anträge dienen der Sanierung von Kreisstraßen.“

Radwege-Neubau hofft auf eine 90-prozentige Förderung

In das Bundessonderprogramm „Stadt und Land“ mit einer 90-prozentigen Förderung hat der Landkreis den Neubau von Rad- und Gehwegen im Zuge der Kreisstraßen zwischen Himmelgarten und Leimbach, Sundhausen und Uthleben, von Sophienhof nach Rothesütte im Rahmen des touristischen Infrastrukturprojektes Harzer Hexenreich sowie die Verlängerung des bestehenden Radweges von Werna bis nach Sülzhayn aufnehmen lassen.

Werden die Fördermittel bereitgestellt, können damit insgesamt rund zehn Kilometer neue Radwegeverbindungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro entstehen.

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Bei den Straßensanierungen sind die Kreisstraße K 10 zwischen Stempeda und Rodishain (inklusive der Instandsetzung von zwei Brückenbauwerken) und die Kreisstraße K 23 im zweiten Bauabschnitt von Hörningen bis zum Abzweig der Landesstraße nach Woffleben geplant. Ebenso sind Fördermittel beantragt worden für den zweiten Bauabschnitt der K 24 zwischen Herrmannsacker und Buchholz sowie für die Sanierung des Erdfalls auf der Kreisstraße K 37 zwischen Steigerthal und Buchholz.

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„Für diese Sanierungsvorhaben der Straßenabschnitte und Brückenbauwerke wollen wir insgesamt rund 2,5 Millionen Euro investieren“, sagt Matthias Jendricke. „Wir werden nun sehen, mit welchen Anträgen wir Erfolg haben, damit wir beim Bau von Radwegen und der Instandsetzung von unseren Kreisstraßen weiter vorankommen.“ red