Am Donnerstag, dem 3. Juli, können sich Frauen und Männer im Alter von 17 bis 55 Jahren in den Räumen der Nordhäuser Arbeitsagentur als potenzielle Stammzellenspender bei der DKMS registrieren lassen, wie die Agentur mitteilt.

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Die 52-jährige Claudia aus Harztor war bis vor Kurzem noch das, was man eine Powerfrau nennt. Ob beim Triathlon, beim Klettern, Wandern durch die Sächsische Schweiz oder einfach draußen im Garten mit ihrer Familie. Doch plötzlich ging nichts mehr: Beim Laufen blieb ihr die Luft weg, ihr geliebter Hausberg war nicht mehr zu schaffen. Die ersten Gedanken: Alterserscheinung? Die Wahrheit traf sie wie ein Schlag: akute Leukämie, die häufigste Form von Blutkrebs. Ein Moment, in dem sich das ganze Leben ändert. „Es war, als hätte jemand den Stecker gezogen.“ Claudia ist fassungslos.

Wer Claudia und anderen Patienten neue Hoffnung schenken möchte, kann sich als potenzieller Stammzellenspender registrieren lassen. Gesunde Interessierte im Alter zwischen 17 und 55 Jahre sind dafür herzlich willkommen. Die Aktion wird am Donnerstag, 3. Juli von 10 bis 13 Uhr im Raum 038 im Erdgeschoss der Arbeitsagentur durchgeführt.

Mit Wattestäbchen entnehmen dann potentielle Spender einen Abstrich ihrer Wangenschleimhaut und erteilen der DKMS ihre Einwilligungserklärung zur Registrierung. Nach Auswertung der relevanten Gewebemerkmale werden die Ergebnisse pseudonymisiert für den weltweiten Spendersuchlauf zur Verfügung gestellt.

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Es gibt zwei verschiedene Methoden, Stammzellen zu spenden: die periphere Stammzellentnahme und die Knochenmarkentnahme. Die periphere Stammzellentnahme kommt derzeit mit etwa 90 Prozent am häufigsten zum Einsatz. Bei dieser Methode werden die Stammzellen aus dem Blut gewonnen. Die Knochenmarkentnahme kommt bei etwa 10 Prozent der Stammzellspenden zum Einsatz.

red