Ein Nordhäuser Museum verliert seine gute Seele

Gudrun Knöppel, die gute Seele des Tabakspeicher-Museums in Nordhausen, ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Ihr Weg als städtische Angestellte begann einst als Schulsekretärin, ehe sie zu den Museen wechselte. „Hier fand sie ihre eigentliche Bestimmung“, erinnert sich Jürgen Rennebach, Leiter des Tabakspeichers. „War es zuerst das Kunsthaus Meyenburg, wo sie sich ihre Sporen verdiente, so ist seit Mitte der 1990er-Jahre das Museum im Tabakspeicher ihre Heimstatt. Gemeinsam mit zwei Mitstreitern, Simone Laqua und Herbert Schöffl, baute sie dieses beliebte Museum unter der Ägide des ehemaligen Bürgermeisters Klaus Wahlbuhl auf.“

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Ihre vielfältigen Betätigungsfelder habe sie nie als Arbeit aufgefasst, meint Rennebach. „Immer fühlte sie sich mit dem Museum verheiratet und verdiente sich so auch die hohe Achtung aller, die sie kennen und schätzen. Bei der Findung und Umsetzung neuer Ideen und Veranstaltungsformate brachte sich Gudrun Knöppel voller Begeisterung und Schöpferkraft ein. Wohltuend waren auch jederzeit ihre Teamfähigkeit, ihre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.“

Nach über 37 Jahren verlässt Gudrun Knöppel mit einem weinenden und einem lachenden Auge das Museum. Ein neues Leben wartet auf sie. red

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Kleingärtner geben aus Altersgründen ihre Parzellen auf

Die Kleingartenanlage Harzrigi verfügt über einige altersbedingt frei werdende Parzellen, informiert der Verein. Die Anlage liegt am Nordrand der Stadt Nordhausen an der Landstraße nach Petersdorf. Sie wurde 1978 gegründet als Anlage im Kleingartenwesen der DDR. Sie hat eine Fläche von etwa 4,8 Hektar, die in 90 Parzellen von 350 bis 600 Quadratmeter aufgeteilt ist. Alle Parzellen haben Wasser und Stromanschluss.

Seit Mitte der Neunzigerjahre ist der Verein eigenständig. Er hat das gesamte Grundstück erworben. Eine eigene Satzung gibt den Parzellen-Eignern große Freiheiten in der Gestaltung und Sicherheit. Alle Parzellen sind erschlossen und bebaut. Die Entsorgung der Klärgruben erfolgt über die Firma Rohn.

Zur Parzellennutzung wird mit dem Verein ein Vertrag geschlossen. Damit wird der Eigner auch Vereinsmitglied. Familien mit Kindern sind willkommen. Interessenten melden sich bitte beim Vorsitzenden des Vereins, Jörg Schild. Er ist telefonisch unter der Nummer 0177 4068 466 erreichbar. red

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Schüler leisten Arbeitseinsatz auf Gelände der KZ-Gedenkstätte

Das Gelände des KZ-Außenlagers in Ellrich-Juliushütte ist ein wichtiger Gedenkort. Mitten im Wald gelegen, wachsen die wenigen noch zu sehenden Gebäudereste aber immer wieder schnell zu. So ergibt sich ein erhöhter Pflegeaufwand für den ständig durchzuführenden Freischnitt, um die Bodendenkmäler in Gestalt von Barackenfundamenten und Bodenplatten zu erhalten und zugänglich zu machen.

Trotz der Bemühungen der Gemeinden und Landkreise in Thüringen und Niedersachsen, zu denen das Gelände des KZ-Außenlagers gehört, bedarf es des ehrenamtlichen Engagements, um diese Arbeiten in ausreichender Weise zu leisten. So machten sich auch zwei Schüler-Gruppen aus Herzberg und Bad Sachsa auf den Weg, um gemeinsam im niedersächsischen Teil von Ellrich-Juliushütte einen Arbeitseinsatz durchzuführen.

Bei warmem Wetter mussten die Schüler harte Arbeit leisten, um einen kleinen Teil des Bewacherlagers vom Unterholz zu befreien. Unterstützt wurden die jungen Leute von ihren Lehrern, dem Forstamt Bad Lauterberg sowie der Initiative „Gegen das Vergessen – Wir zeigen Gesicht“ aus Ellrich und dem Bündnis „Bunt vernetzt“ aus Walkenried, deren Mitglieder für einen Teil der Verpflegung vor Ort in Form von Kuchen und Gebäck sorgten und bei den Arbeiten mit Hand anlegten. red

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Zwei öffentliche Führungen sind im Nordhäuser Dom geplant

Die nächste öffentliche Führung durch den Dom zum Heiligen Kreuz in Nordhausen ist am Sonnabend, 5. Juli, kündigt Claudia Rheinländer vom Pfarrbüro an. Der Treffpunkt ist um 14 Uhr im Kreuzgang des Domes. Während des Rundganges erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über dieses historische Bauwerk.

Zu einer öffentlichen Führung in die Türme des Domes lädt die katholische Gemeinde dann auch gleich für Montag, 7. Juli, um 17 Uhr ein. Treffpunkt für die Teilnehmer ist ebenfalls wieder der Kreuzgang. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt, weist Pfarrer Steffen Riechelman hin. red

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Bushaltestelle ist wegen Bauarbeiten nicht erreichbar

Aufgrund von Bauarbeiten in der Gerhart-Hauptmann-Straße in Nordhausen kommt es ab Montag, 7. Juli, bis voraussichtlich 18. Juli auf der Stadtbuslinie E zu Behinderungen, kündigen die Nordhäuser Verkehrsbetriebe an. „In diesem Zeitraum kann die Haltestelle Gerhart-Hauptmann-Straße durch die Stadtbuslinie E in Richtung Bahnhofsplatz nicht bedient werden“, erklärt Verkehrsmeister Marco Weißkopf. „Wir bitten unsere Fahrgäste, die Haltestelle Am Alten Tor auf Höhe der Jet-Tankstelle als Ersatz zu nutzen.“ red