Der Landrat aus Saalfeld-Rudolstadt, Marko Wolfram (SPD), dankte in einem Telefonat mit seinem Südharzer Amtskollegen Matthias Jendricke (SPD) den Einsatzkräften aus dem Landkreis Nordhausen. Denn auch sie hatten dabei geholfen, den größten Thüringer Waldbrand seit Jahrzehnten unter Kontrolle zu bringen.

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Der Großbrand bei Gösselsdorf – auf der Saalfelder Höhe – war am 2. Juli ausgebrochen und hatte sich schnell auf einer Fläche von rund 270 Hektar ausgebreitet. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hatte deshalb den Katastrophenfall ausgerufen. Zeitweise waren mehr als 500 Einsatzkräfte vor Ort. Insgesamt waren bislang etwa 5000 Feuerwehrleute und Helfer aus Thüringen und Bayern dort im Einsatz. Zudem waren zahlreiche Kräfte vom Technischen Hilfswerk (THW) sowie von Polizei und Hilfsorganisationen wie dem DRK ebenfalls zur Unterstützung vor Ort. Der Katastrophenstab im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt geht derzeit davon aus, dass der Einsatz auf der Saalfelder Höhe noch etwa eine Woche dauern könnte.
Hier gebührt allen Einsatzkräften unser Respekt.
Matthias Jendricke, Landrat im Kreis Nordhausen
Bereits am 3. Juli waren die ersten Kräfte aus dem Landkreis Nordhausen bei der Waldbrandbekämpfung eingesetzt. Der Einsatzzug Wasser wurde vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt über das Thüringer Landesverwaltungsamt angefordert, um die dortigen Feuerwehrleute abzulösen.
Am 5. Juli wurde der Einsatzzug Retten mit zwei Schichten angefordert. Insgesamt waren 89 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren der Städte Ellrich und Nordhausen, den Landgemeinden Bleicherode und Heringen sowie aus den Gemeinden Werther und Hohenstein im Einsatz. Der Betreuungszug des Landkreises Nordhausen, mit Kräften des DRK-Kreisverbandes, hat die Feuerwehrleute vor ihrem Abmarsch mit einer Verpflegung versorgt.
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„Ich danke allen Feuerwehrkameraden aus unserem Landkreis für ihre Hilfeleistungen bei diesem außergewöhnlichen Waldbrandgeschehen“, sagt Matthias Jendricke. „Ohne die Unterstützung weit über den betroffenen Landkreis hinaus wäre es nicht möglich gewesen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Es hat zudem gezeigt, dass wir durch die Investitionen in den überörtlichen Brandschutz in den vergangenen zehn Jahren nun in der Lage sind, Einsatzkräfte samt Fahrzeugen und Technik in einen anderen Landkreis zu entsenden und zugleich einen Flächenbrand wie am Wochenende in Trebra zu beherrschen. Hier gebührt allen Einsatzkräften unser Respekt.“ red




