Der Taschenberg ist ab Montag, 28. Juli, dicht. Die Vollsperrung ist notwendig, weil die Energieversorgung Nordhausen (EVN) hier mit ihrer Erschließung des Areals für das Fernwärmenetz beginnt.

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Umfassende Bauarbeiten sind geplant. Von der Vollsperrung betroffen ist der obere Taschenberg. Die Planer gehen davon aus, dass es sechs bis acht Wochen dauern wird, berichtet die Stadtverwaltung.

Anschließend soll eine halbseitige Öffnung für den Verkehr bis zum Ende der Bauarbeiten erfolgen. Der Abschluss ist für den November dieses Jahres vorgesehen. Die Kosten des Ausbaus werden unter anderem mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beglichen.

Mit dem Bau der neuen Fernwärmeleitungen am Taschenberg und in angrenzenden Wohnstraßen soll ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung in Nordhausen geleistet werden. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren und eine zukunftssichere, ressourcenschonende Wärmeversorgung für die Bürger zu schaffen.

Neben dem Fernwärme-Ausbau gibt es auch neue Wasserleitung

Parallel zum Fernwärme-Ausbau wird auch eine Hauptwasserleitung erneuert. Die hierfür erforderlichen Gräben, der Sicherheits- und Bewegungsraum für die Baumaschinen sowie die notwendigen Absperrungen machen im oberen Bereich des Taschenbergs eine halbseitige Verkehrsführung unmöglich, heißt es aus dem Rathaus.

Eine Vollsperrung ermöglicht eine deutlich effizientere Bauweise, da mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig durchgeführt werden können. Das spart Zeit, reduziert die Gesamtdauer der Bauphase und verringert langfristig die Einschränkungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer.

Für den Individualverkehr werden Umleitungen eingerichtet: Aus Richtung Taschenberg und Sangerhäuser Straße wird der Verkehr über Ammerberg, Schillerstraße, Förstemanstraße zum August-Bebel-Platz geführt. Der Verkehr aus Richtung Töpferstraße oder Stolberger Straße umfährt die Vollsperrung via August-Bebel-Platz, Kützingstraße, Leimbacher Straße, Bielener Straße in die Hallesche Straße. Für den Schwerverkehr ist eine großräumige Umfahrung des Taschenbergs ausgeschildert. Diese führt von der Barbarossastraße oder Nordhäuser Straße über Hallesche-, Bielener-, Leimbacher- und Wilhelm-Nebelung-Straße in die Stolberger Straße.

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Trotz der unumgänglichen Einschränkungen ist es der Stadt und der Energieversorgung ein zentrales Anliegen, die Erreichbarkeit von Wohnhäusern, Geschäften und Einrichtungen jederzeit sicherzustellen. Ziel ist es, die Arbeiten am Taschenberg bis zum Winter abzuschließen. Im kommenden Jahr soll dann der Bauabschnitt im Bereich Morgenröte folgen. red