Finanziell steht die Landgemeinde Bleicherode mit dem „Rücken an der Wand“, sagt Bürgermeisterin Franka Hitzing (FDP). Deshalb ist sie sehr dankbar, dass es in der Stadt auch die Südharzer Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) gibt. Denn diese erweist sich immer wieder als starker und verlässlicher Player der aktiven Stadtentwicklung.
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Seit der Verschmelzung der Wohnungsbaugenossenschaft in Bleicherode mit der WBG in Nordhausen im Jahr 2005 hat diese mehr als 18 Millionen Euro in Bleicherode investiert, bestätigt WBG-Vorstand Steffen Loup.
So wurden mehrere Blöcke abgerissen, die entstandenen Freiflächen zu Parks umgestaltet, die Bestände modernisiert und saniert. Mit dem Projekt „Seniorenwohnen Plus am Löwentor“ entwickelte die WBG ein neues Wohnkonzept für ihre älteren Genossenschaftsmitglieder in Bleicherode. Sie fand mit Soweno einen professionellen Partner für die Seniorenbetreuung in der Begegnungsstätte.

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Im Jahr 2020 trat man aufgrund der positiven Erfahrung seitens der Stadtverwaltung mit der Bitte der Übernahme des kommunalen Wohnungsbestandes an die WBG Südharz heran. Nun, fünf Jahre danach, sind die einstigen kommunalen Wohnungen in der Naumannstraße und der Gartenstraße zu 100 Prozent modernisiert. Man habe defacto ein komplettes Quartier „neu erfunden”, meint WBG-Vorstand Sven Dörmann.
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Als Marcus Malsch (CDU), Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, jetzt Bleicherode besuchte, trug der WBG-Vorstand die Bitte an ihn heran, die Aktivitäten im ländlichen Raum weiter zu fördern. Als ein Beispiel wurde die Löwentorstraße 1-1c genannt. Hierbei handelt es sich um einen leerstehenden Plattenbau im unmittelbaren Umfeld des aufwendig sanierten Zierbrunnenplatzes. Für die Umgestaltung und den notwendigen Teilabriss im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes habe die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der WBG seit 2018 jährlich Fördermittel beantragt, die bislang aber noch nicht genehmigt wurden. red





