Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, steht oft nicht nur das eigene Wohl im Mittelpunkt – sondern auch das des treuen Begleiters auf vier Pfoten. Für viele Senioren ist der Hund weit mehr als nur ein Haustier. Er ist Familienmitglied mit Fell und Seelentröster. Umso größer ist der Schmerz, wenn im Zuge eines Umzugs in eine Pflegeeinrichtung die Frage im Raum steht: Was passiert mit meinem kleinen Hund?

Auch im Abschied lassen wir niemanden allein.

Martina Röder, Chefin der Neanderklinik in Ilfeld

Wer zum ersten Mal die Neanderklinik Harzwald in Ilfeld besucht, rechnet mit vielem – aber nicht unbedingt mit einem fröhlichen Bellen aus dem Park. Und doch ist es da: lebensfroh, herzlich, voller Energie. „Gibt es das wirklich?“, fragen sich viele erstaunt. „Ja – bei uns schon“, erklärt Martina Röder, Geschäftsführerin der Klinik. „In der Neanderklinik dürfen die treuen, kleinen Vierbeiner unserer Bewohner mit einziehen. Sie sind nicht nur geduldet, sondern willkommen – mit kalter Schnauze und großem Herz.“

Dabei geht es auch um einen innovativen Ansatz, der in einen neuen Standard einfließen soll. „Es gibt dazu vor dem Hintergrund des Tierwohls, der guten Ordnung sowie nicht zuletzt der Hygiene einige Herausforderungen, denen eine Seniorenpflegeeinrichtung ja dauerhaft gerecht werden muss“, erläutert Martina Röder.

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Die Neanderklinik heißt kleine Hunde nicht nur willkommen – sie sind Teil der Philosophie des Hauses. Die geliebten Vierbeiner dürfen nach Vereinbarung mit ihren Besitzern einziehen. Sie werden auf Wunsch betreut und regelmäßig ausgeführt. Die Mitarbeiter begegnen den Tieren mit Respekt und Fürsorge – denn sie wissen: Ein glücklicher Hund bedeutet auch ein glücklicher Mensch.

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Die Pflege hört nicht beim Menschen auf. Die Klinik bietet auch Betreuungsangebote für Hunde: Spaziergänge, tiergerechte Ernährung, Transportboxen, Hundefriseur und sogar tierärztliche Versorgung werden liebevoll organisiert. Ebenso achtet die Klinik auf eine ausgewogene, artgerechte Ernährung. Ob Spezialfutter, individuelle Bedürfnisse oder tierärztliche Empfehlungen – der Hund soll gesund und munter bleiben.

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Im verkehrsberuhigten Umfeld und dem großzügigen Klinikpark können die Fellnasen nach Herzenslust schnüffeln, spielen und entspannen. „Auch im Abschied lassen wir niemanden allein“, betont Martina Röder. „Sollte der geliebte Hund eines Tages gehen müssen, sorgen wir für eine würdevolle Verabschiedung – mit Raum für Trauer und Erinnerung.“

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In der Neanderklinik leben Mensch und Tier gemeinsam – und Besucher staunen nicht schlecht, wenn sie merken: Hier bellt das Leben. red