Groß ist die Freude beim Nordhäuser Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Die Rettungswache in Sundhausen hat einen zweiten Rettungswagen erhalten.

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„Damit sind wir jetzt noch besser auf Rettungseinsätze in unserem Landkreis vorbereitet“, meint Landrat Matthias Jendricke (SPD). „Diese Maßnahme wird definitiv Leben retten.“
Der Kreischef zeigte sich zufrieden, als er den neuen Rettungswagen (RTW) in der Sundhäuser Wache besichtigte. Er hatte ein regionales Gutachten zu Auslastung und Einsatz-Geschehen im Rettungsdienst veranlasst, um in den Verhandlungen mit den Krankenkassen die Stationierung eines weiteren RTW zu erreichen. Mit Erfolg. Das Gutachten hatte belegt, dass aufgrund der Einsatzzahlen nach der Rettungswache am Südharz-Klinikum auch in der Wache in Sundhausen ein zweiter zusätzlicher RTW stationiert werden muss.
Sundhäuser Notfallsanitäter haben 2800 Einsätze im Jahr
Jetzt ist es so weit: Das neue Fahrzeug ist in der Sundhäuser Rettungswache, die das DRK betreut, im Einsatz. „Eine wichtige Verstärkung für das DRK-Team“, betont Jendricke. „Die Notfallsanitäter kümmern sich hier um rund 2800 Einsätze im Jahr. Der zusätzliche RTW minimiert deutlich das Risiko, dass die vorgeschriebenen Hilfsfristen bis zum Einsatzort nicht eingehalten werden können.“
Diese Maßnahme wird definitiv Leben retten.
Matthias Jendricke, Landrat im Kreis Nordhausen
Matthias Jendricke dankte Uwe Kramer, dem Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes, und seinem Team für ihren Einsatz. Auch für den zusätzlichen Rettungswagen ist bereits das erforderliche Personal gefunden. In der Sundhäuser Rettungswache stehen nun insgesamt drei RTW, einer davon als Reservefahrzeug, sowie ein Krankentransportwagen. Da in dem Gebäude die Sozialräume und die Fahrzeugstellplätze nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, ist perspektivisch ein Neubau erforderlich. Die ersten Entwürfe dafür liegen bereits vor.
Jedes Jahr gibt es im Landkreis Nordhausen rund 22.000 Rettungsdiensteinsätze, die die insgesamt acht Rettungs- und fünf Krankentransportwagen in den Rettungswachen am Südharz-Klinikum in Nordhausen sowie in Sundhausen, Niedersachswerfen, Ellrich und Bleicherode betreuen.
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Zusätzlich sind am Südharz-Klinikum auch ein Notarzt-Einsatzfahrzeug sowie der Rettungstransporthubschrauber Christoph 37 zur Unterstützung des bodengebundenen Rettungsdienstes stationiert. Hinzu kommen Sonderfahrzeuge wie zum Beispiel Intensivtransportwagen. red




