Die großen Strohbären stehen am Ortseingang. Sie sind das unübersehbare Zeichen: In Kleinwerther wird am kommenden Wochenende die Kirmes gefeiert. Das Dorffest hat eine beeindruckende Tradition. Schon zum 76. Mal geht es über die Bühne.

Täglich
Der Newsletter für Nordhausen
Alle wichtigen Informationen aus der Region Nordhausen, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Selbstverständlich wird auch diesmal das Fest mit einem pinkelnden Burschen beworben. Das hat seinen guten Grund: Denn die Kleinwertherschen sind die Hochseicher. Zum Ursprung dieses Ortsnecknamens heißt es: Die Bauern von Kleinwerther verdienten einst besser als die in Großwerther und galten daher auch als hochnäsig.

Vor dem Feiern steht im Kirmesverein die Arbeit an. Aus frischem Stroh bereiten die jungen Kirmesburschen das Bärenkleid vor. Sie wickeln es, wie sie es von den älteren Vereinsmitgliedern gelernt haben.
Weitere Themen aus Nordhausen
Der Kirmes-Umzug mit dem Erbesbär startet am Sonnabend, 11. Oktober, um 10 Uhr. Traditionell ziehen die Kirmesburschen nicht nur durch die Straßen des Dorfes; sie besuchen auch die Bewohner des Alten- und Pflegeheimes, um ihnen ein musikalisches Ständchen bringen zu können. Als Höhepunkt der Feier gilt ab 19 Uhr der Kirmestanz im Haus des Volkes mit den DJs Jean & Antonio. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro. Zu später Stunde ist traditionell wieder die Kirmesbeerdigung vorgesehen. jf




