Auf Initiative der Stadt Nordhausen ist erstmals ein Runder Tisch zur aktuellen Sicherheitslage rund um die Südharz-Galerie sowie im Bereich der Bahnhof- und Uferstraße veranstaltet worden, berichtet Rathaussprecher Lutz Fischer. Teilnehmer waren Vertreter der Landespolizei-Inspektion, des Ordnungsamtes und des Centermanagements der Südharz-Galerie.

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Im Mittelpunkt des Treffens stand zunächst der umfassende Austausch aller Informationen und Vorgänge der vergangenen Wochen. Ziel des Runden Tisches war es, klare Zuständigkeiten zwischen den beteiligten Akteuren festzulegen und eine dauerhafte sowie sichtbare Präsenz im Bereich der Südharz-Galerie sicherzustellen.
Die Sicherheit der Bürger hat für uns oberste Priorität. Wir dulden keine rechtsfreien Räume.
Alexandra Rieger, Bürgermeisterin der Stadt Nordhausen
Bürgermeisterin Alexandra Rieger (SPD), Center-Managerin Kathleen Viol und auch die Polizei appellieren eindringlich an die Bürger: Bei allen akuten Vorfällen ist unverzüglich die Sicherheitsfirma des Centers oder direkt die Polizei zu verständigen. Bei Straftaten ist es unabdingbar, vorhandenes Videomaterial oder Fotos umgehend an die Polizei weiterzuleiten. Nur durch konsequente Anzeige und Beweissicherung können Straftaten aufgeklärt und ähnliche Vorkommnisse künftig minimiert werden.
Die Teilnehmer des Runden Tisches vereinbarten, dass die Region rund um den Bahnhof und die Südharz-Galerie verstärkt bestreift wird. Polizei und Ordnungsamt planen zusätzliche Fußstreifen im Bereich Bahnhof- und Uferstraße.
Außerdem sprachen alle Beteiligten über eine mögliche Erweiterung der Videoüberwachung im Innen- und Außenbereich. Hierzu sind allerdings erst noch datenschutzrechtliche Abstimmungen mit dem zuständigen Datenschutzbeauftragten erforderlich.
„Die Sicherheit der Bürger hat für uns oberste Priorität“, betont Bürgermeisterin Alexandra Rieger. „Wir dulden keine rechtsfreien Räume – weder im Bereich der Südharz-Galerie noch rund um den Bahnhof. Mit klaren Zuständigkeiten, verstärkter Präsenz und einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten setzen wir ein deutliches Zeichen: Nordhausen steht geschlossen für Ordnung, Sicherheit und ein respektvolles Miteinander.“
Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Sophie Meinecke, Mitglied der SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat
Die Nordhäuser SPD-Stadtratsfraktion begrüßt die angekündigten verstärkten Kontrollen im Bereich der unteren Bahnhofstraße und rund um die Südharz-Galerie. Sophie Meinecke erklärt: „Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass konsequente Präsenz und abgestimmtes Handeln notwendig sind, um das Sicherheitsgefühl der Menschen aufrechtzuerhalten.“
Die Stadträtin meint: Die verstärkten Kontrollen in den vergangenen Tagen haben bereits erste Wirkung gezeigt und deutlich gemacht, dass eine sichtbare Präsenz der Ordnungskräfte zur Beruhigung der Lage beiträgt.
Der Runde Tisch ist aus Sicht der SPD-Fraktion ein wichtiger Schritt. Es gelte, Maßnahmen zu ergreifen, die präventiv wirken und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt verbessern. Meinecke unterstreicht: „Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Neben ordnungsrechtlichen Maßnahmen braucht es auch soziale Ansätze.“
Die SPD steht hinter allen angekündigten Maßnahmen und will den weiteren Prozess konstruktiv begleiten, um die Innenstadt von Nordhausen für alle Bürger sicher zu gestalten. red




