Nach einigen dürren Jahren freuen sich die Harzer Skigebiete über eine gute Saison. Der zu Ende gehende Winter sei außerordentlich gut gewesen, teilte der Harzer Tourismusverband mit. Die Saison habe gezeigt, dass die Wintersportanlagen im Harz noch ihre Berechtigung hätten.
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Üppiger Schneefall gerade zu Jahresbeginn spielte den Skigebieten in die Karten. „Bereits am ersten Wochenende nach dem Jahreswechsel war in einigen Skigebieten Wintersport möglich“, erinnerte eine Sprecherin des Tourismusverbandes. Zum zweiten Wochenende habe es ausreichend Schnee für die gesamte Region gegeben. An Niedersachsens höchstem Berg, dem Wurmberg, hätten erstmals seit drei Jahren alle Pisten geöffnet werden können. „Ein besonderes Ereignis, da dort nicht alle Abfahrten künstlich beschneit werden können“, betonte die Sprecherin.
Naturschnee-Pisten konnten öffnen
Auch andere Skigebiete wie der Sonnenberg im Nationalpark, der gänzlich ohne Schneekanonen auskommt, oder kleinere Gebiete wie das Zwölfmorgental bei Wernigerode oder in Altenau konnten daher öffnen. „Dank der anhaltend niedrigen Temperaturen blieb der Schnee vielerorts bis weit über die Winterferien im Februar hinaus erhalten“, sagte die Sprecherin.
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Der Deutsche Wetterdienst hatte Ende Januar erklärt, dass es sich um einen richtigen Wintermonat gehandelt habe, wie er in der Vergangenheit üblich gewesen sei. Doch auch mit Schnee gab es Probleme im Skibetrieb. So wurden am Wurmberg an mehreren Tagen die Seilbahn und der Sessellift abgestellt, weil der Wind zu stark war. Seitdem durch Borkenkäferbefall zahlreiche Bäume dort abgestorben sind, ist das Gebiet anfällig für Böen.
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dpa






