Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – kurz: Verdi – hat die Beschäftigten und Auszubildenden der Hufeland-Klinikum GmbH an den Standorten Mühlhausen und Bad Langensalza für Donnerstag, den 7. Mai, zu einem Warnstreik aufgerufen. Gestreikt werden soll von 6 bis 18 Uhr. Hintergrund sind aus Sicht der Gewerkschaft stockende Tarifverhandlungen und ausbleibende Fortschritte bei der Angleichung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

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Der geltende Manteltarifvertrag im Unternehmen basiert nach Angaben von Verdi weiterhin auf dem Stand von 2019. Ziel der Gewerkschaft ist eine vollständige Anpassung an die aktuellen Bedingungen des öffentlichen Dienstes, wie sie bereits in anderen kommunalen Kliniken umgesetzt wurde.

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„Nach zwei Verhandlungsrunden, in denen am Verhandlungstisch keine Lösung zu einer spürbaren Entlastung für die Beschäftigten erreicht werden konnte und die Annäherung an den TVöD zu spät und mit zu geringen Einstiegen verbunden ist, bleibt uns aktuell nur das Mittel des Arbeitskampfes, um den Forderungen unserer Mitglieder Nachdruck zu verleihen“, sagte Saskia Scheler, Verhandlungsführerin von Verdi.

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Von einer Sprecherin des Klinikums heißt es gegenüber unserer Zeitung: Die Forderungen seien teilweise unrealistisch. Weniger Arbeitszeit, die Abkehr von der 40-Stunden-Woche, würde mehr Mitarbeitende erfordern. Und das gebe der Markt einfach nicht her.

Für Donnerstag ist laut Hufeland-Klinikum die Notfallversorgung an beiden Standorten gesichert.

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Die Streikenden sollen sich laut Verdi zum jeweiligen Dienstbeginn vor den Klinikstandorten versammeln. Ab etwa 8 Uhr ist eine Demonstration vom Standort Mühlhausen durch die Innenstadt zum Streiklokal geplant.