Selbstgebaute Sprengvorrichtung entdeckt

Die Polizei hat in der Nacht zum Freitag einen gefahrenabwehrenden Einsatz in der Gemeinde Werra-Suhl-Tal, Ortsteil Dankmarshausen, erfolgreich beendet. Vorausgegangen war eine Körperverletzung sowie weitere Delikte eines 34-jährigen, der zunächst Streit bei einer Bekannten und deren Lebensgefährten suchte. Wenig später wurde der Tatverdächtige von unbeteiligten Zeugen im Umgang mit einem waffenähnlichen Gegenstand beobachtet.

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Zudem verdichteten sich Informationen zum Besitz von Sprengmitteln. Unter Führung der Landespolizeiinspektion Gotha wurden Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamts, der Kriminalpolizei Gotha, der Polizeiinspektion Eisenach sowie geschlossene Einheiten weiterer Polizeibehörden zum Einsatz gebracht. Der 34-Jährige konnte im Rahmen des Einsatzes in Gewahrsam genommen. Personen wurden nicht verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde eine selbstgebaute Sprengvorrichtung sowie eine Schreckschusswaffe aufgefunden. Während der Einsatzmaßnahmen wurden insgesamt sieben Personen vorsorglich evakuiert. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Tatobjekt freigegeben. Gefahren für Anwohner bestanden nicht. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an

Fallrohre nun Fall der Polizei

Von zwei in Pferdsdorf (Gemeinde Krauthausen im Wartburgkreis) befindlichen Pumpstationshäuschen entwendeten ein oder mehrere Unbekannte unter anderem Fallrohre. Das Beutegut hat einen Gesamtwert von circa 700 Euro. Die Tat wurde in der Zeit zwischen Donnerstag, 9 Uhr, und Freitag, 8.30 Uhr, verübt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Eisenach unter 03691-261124 (Bezugsnummer: 0218814/2025) entgegen.

Radlager brennt während der Nachtschicht

In der Nacht auf Freitag wurde um 0.31 Uhr der Brand eines Radladers in einem im Bau befindlichen Abschnitt der A44 unweit der Landesgrenze gemeldet. Im Tunnel „Holstein“ in der Gemarkung von Sontra brannte das Baufahrzeug. Der Brand ereignete sich ca. 440 Meter im Tunnel bei Arbeiten an der BAB 44. Der Fahrer des Radladers, ein 35-Jähriger aus Österreich, blieb unverletzt, wurde jedoch zur Überprüfung wegen möglicher Rauchgasintoxikation in das Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Feuerwehren aus Sontra und den Stadtteilen Wichmannshausen und Breitau löschten den Brand und führten noch Belüftungsmaßnahmen durch.

Zu früh explodiert: Rettungshubschrauber bringt Kind in Spezialklinik

Mehrere Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren befanden sich Mittwochabend in Barchfeld. Den Aussagen nach hatte ein 14-Jähriger vier Böller im Wald gefunden. Bei der Zündung explodierte einer der Feuerwerkskörper früher als erwartet, wodurch der Jugendliche schwer verletzt wurde. Der Rettungshubschrauber flog ihn in eine Spezialklinik. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.