Aus reiner Habgier beendet ein 51 Jahre alter Mann im Sommer dieses Jahres das Leben zweier Menschen in Richelsdorf (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) nahe Gerstungen (Wartburgkreis). Die Opfer sind im Alter von 63 und 67 Jahre Jahren. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Fulda, wie dpa mitteilt, Mordanklage gegen einen Mann aus dem Wartburgkreis.

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Der Angeklagte besucht demnach am Abend des 28. Juni die Wohnräume des Paares in Richelsdorf, um sich dort ein weiteres Mal als Handwerker zu verdingen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Fulda erlangt der Angeklagte darüber Kenntnis, dass seine Opfer stets eine höhere Summe Bargeld im Hause verwahren. Nach Abschluss der langwierigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft ist der Mann dringend tatverdächtig, den Doppelmord begangen zu haben, um den Diebstahl des hohen Geldbetrages zu verbergen. Zur genauen Höhe der entwendeten Summe trifft die Staatsanwaltschaft bislang keine Aussage.
Handwerker tötet Paar mit Messerstichen
Der 51-jährige Handwerker aus der Stadt Werra-Suhl-Tal nimmt im Sommer die Arg- und Wehrlosigkeit seiner Opfer, die ihm aus mehreren vorangegangenen Tischlerleistungen im Bereich Fenster, Türen und Fußboden Vertrauen schenken, heimtückisch in Kauf. Jeweils mit mehreren Messerstichen geht der Mann gegen das Paar vor. Dies führt damals zu erheblichem Blutverlust und schnell zum Tod. Nach diesem Verbrechen beraubt der Beschuldigte, der sich nach Angaben der Fuldaer Staatsanwaltschaft zum Tatzeitpunkt in akuter Geldnot befindet, den Toten ihre Bargeld-Ersparnisse. Die Polizei findet die Opfer damals in einem Waldstück in Richelsdorf.
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Der Angeklagte, der über viele Jahre ein Ehrenamt in seinem Heimatort begleitet, sitzt bereits seit längerer Zeit in Untersuchungshaft. Ein Termin für den Gerichtsprozess steht bislang aus. Der Doppelmord vom Juni dieses Jahres in Richelsdorf hat nichts mit dem Doppelmord vom August dieses Jahres in Herleshausen zu tun, bei dem die einstige Kontaktbereichsbeamtin von Wutha-Farnroda ihr Leben verliert.




