Ein zu feminines Portemonnaie

Im Hauptbahnhof Eisenach befragt eine Streife der Bundespolizei diese Woche einen 42-jähriger Mann. Die Überprüfung geht schnell über die Bühne und der Ukrainer hätte unverrichteter Dinge weitergehen können, jedoch führt dieser merkwürdigerweise eine Damengeldbörse mit sich, was die Bundespolizisten stutzig macht.

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Eine Überprüfung des roten Portemonnaies weckt das Misstrauen der Streifenbeamten. Die Geldbörse und deren Inhalt sind nicht dem Mann zuzuordnen, sondern einer 34-jährigen Frau. Die Angaben zur Herkunft der Geldbörse erscheinen den Polizisten nicht schlüssig und glaubhaft. Das rote Etui nehmen sie dem Mann ab und stellen es sicher.

Die Polizei nimmt nun Kontakt zur mutmaßlichen Eigentümerin auf, um zu ermitteln, ob ein Diebstahl oder ein anderweitiges Abhandenkommen vorliegt.

Ohne Ertappen: Deppen schnappen Kippen

In der Nacht auf Freitag interessieren sich bislang unbekannte Raucher für einen Zigarettenautomaten in der Wintersteiner Straße in Ruhla. Ohne Geldeinwurf entnehmen sie dem Automaten Zigarettenschachteln. Beim gewaltsamen Öffnen verschwindet aus dem Automaten auch Bargeld in unbekannter Höhe. Die Polizei Eisenach sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 03691-261124 und der Bezugsnummer 0025974/2026 entgegengenommen.

Verkehrsschild umgenietet

In der Kasseler Straße in Eisenach auf Höhe der Hausnummer 93, nietet ein Autofahrer in der Zeit von Freitag, 19 Uhr, bis Samstag, 10.15 Uhr, ein mobiles Verkehrszeichen um. Das Verkehrszeichen für die Fortsetzung der Umleitung erfährt dadurch eine erhebliche Beschädigung. Der noch unbekannte Fahrzeugführer verlässt pflichtwidrig die Unfallstelle. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Eisenach unter der Rufnummer 03691-261-0 und der Bezugsnummer 0026675/2026) entgegen.

Große Mengen an Gold und Schmuck

Ein 91-jähriger Senior erhält am Freitag, 30. Januar, einen sogenannten Schockanruf. Die Täter geben in dem Telefongespräch an, dass die Tochter des Geschädigten einen Unfall verursacht hat, bei der eine Person ums Leben gekommen ist. Die Anrufer teilen mit, dass eine Kaution fällig wird, damit die Tochter nicht ins Gefängnis kommt. Der Anrufer baut über lange Zeit gehörig Druck auf, bis der 91-Jährige einwilligte, die Kaution zu begleichen und große Mengen an Schmuck und Gold übergibt.

Die hohen Werte übergibt das leichtgläubige Opfer gegen 19.10 Uhr an seinem Wohnhaus. Beim Tatort, so die Polizei, handelt es sich um die Thomas Müntzer-Straße in Vacha. Sollte jemand Hinweise zu einer verdächtigen Person oder zu einem verdächtigen Fahrzeug zur Tatzeit am Tatort geben können, kann er sich bei der PI Bad Salzungen unter der Telefonnummer: 03695/5510 melden. Die Polizei warnt noch mal eindringlich davor, Geld oder sonstige Gegenstände an Dritte zu übergeben. Bei solchen „Schockanrufen“ sollte umgehend Kontakt mit den Familienmitgliedern und der örtlichen Polizei aufgenommen werden. (AZ: ST/0026490/2026)

Zwei mit Fehl und Tadel

Beamte der Polizei Bad Salzungen kontrollieren am Freitag, 30. Januar, gegen 8.40 Uhr einen 48-jährigen Ford-Fahrer in der Kreisstadt Bad Salzungen. Beim Fahrzeugführer nehmen die Gesetzeshüter Alkoholgeruch wahr. Der Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 0,73 Promille. Der Fahrer freut sich wenig über das Fahrverbot.

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Tags darauf geht gegen 1.40 Uhr ein 18-jähriger Audi-Fahrer im Ortsteil Langenfeld ins Netz. Bei ihm reagiert ein Drogenvortest positiv. Daraufhin darf der Fahrzeugführer Blut „spenden“, um die genaue Menge der Substanzen zu ermitteln. Er sitzt in nächster Zeit erstmal auf dem Beifahrersitz.