Handy löst sich in Luft auf
Wie in einem schlechten Traum ergeht es einem Reisenden in der Nacht auf Donnerstag, als er in Eisenach in einen Regionalzug nach Erfurt einsteigt. Ob der späten Stunde schläft er auf der Fahrt ein. Bei der Ankunft am Zielbahnhof bemerkt der 22-jährige Deutsche, dass er nicht mehr im Besitz seines Smartphones ist. Der Verdacht liegt nahe, dass eine bisher unbekannte Person die Gunst der Stunde genutzt hat, um sich das technische Gerät widerrechtlich anzueignen. Der Geschädigte bringt den Diebstahl bei der Bundespolizei zur Anzeige.

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Die Videoaufzeichnungen aus der Bahn unterstützen die Bundespolizisten dabei, die unbekannte Täterschaft ausfindig zu machen. Auch erhofft man sich daraus Hinweise, wie die Tat vollzogen worden ist. Die Bundespolizei sensibilisiert Reisende fortwährend, Wertgegenstände für Dritte unzugänglich zu verstauen, sodass Langfinger im Idealfall keine Chance haben. (red)
Mit Tatütata und Blaulicht
Freitagmorgen gegen 3 Uhr kommt es in der Goethestraße in Eisenach zu einer heftigen Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr rückt mit Tatütata und Blaulicht aus. Ursächlich für die Auslösung des Rauchmelders erkennen die Einsatzkräfte nach derzeitigem Ermittlungsstand angebranntes Essen auf dem Herd. Der 64-jährige Bewohner erleidet leichte Verletzungen und erhält eine medizinische Versorgung. Es entsteht kein Sachschaden. Die Wohnung bleibt weiterhin bewohnbar. (red)
Fahrer in Erklärungsnöten
Einen 37-jährigen Kia-Fahrer kontrollieren Polizeibeamte am Donnerstagmorgen gegen 9.30 Uhr in der Straße des Friedens in Treffurt (Wartburgkreis). Der gestoppte Fahrzeugführer hat Erklärungsnöte, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt untersagen die Polizeibeamten. Sie leiten ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. (red)
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Die Flucht aufgegeben
Donnerstagabend schlägt der Versuch eines 62-jährigen Mannes fehl, der nach einem Verkehrsunfall flüchten möchte. Eine resolute Dame gönnt ihm diesen Erfolg nicht. Gegen 18.30 Uhr ereignet sich kurz hinter der Kreisgrenze auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Die Fahrerin eines Pkw VW gibt gegenüber der Polizei an, kurz nach der Anschlussstelle Waltershausen von einem anderen Fahrzeug gerammt worden zu sein. Dieses kommt von der mittleren Fahrspur ab und prallt mit dem VW der Frau auf dem rechten Fahrstreifen zusammen.
Doch der Mann hält nicht an, sondern drückt das Gaspedal kräftig durch. Dieser verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Gotha-Boxberg und fährt in Richtung Gospiteroda. Die VW-Fahrerin nimmt die Verfolgung auf. In der genannten Ortschaft rauscht dieser über eine Verkehrsinsel und beschädigt sich dabei sein Fahrzeug. Nur wenige Meter weiter gibt er seine Flucht auf und hält an.
Mit dem Eintreffen der Beamten ermittelt ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,7 Promille. Glücklicherweise werden keine Personen verletzt. Es entsteht lediglich Sachschaden. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos krallt sich ein Abschleppdienst. Gegen den 62-jährigen Fluchtwagen-Fahrer leitet die Polizei ein entsprechendes Verfahren ein. (red)




