Schwungvolle Mittagspause in Bad Berka
Schwungvolle Ringe statt schnöder Mittagspause in Bad Berka: Im Kurpark am Goethebrunnen, wo auch die Tourist-Information zu Hause ist, sorgt seit dem Frühjahr ein ungewöhnliches Bewegungsangebot für Abwechslung. Jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 12 und 12.30 Uhr lädt die Tourist-Information dort zum Hula-Hoop-Training ein – offen für alle, die Lust auf Bewegung und gute Laune haben.

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„Die Idee stammt von unserer neuen Kur- und Tourismusmanagerin Heidi Kuffer und von Ulrich Bachmann“, erklärt Bürgermeister Michael Jahn im Gespräch. „Beide beherrschen den Hula-Hoop-Reifen selbst und haben gedacht: Das probieren wir einfach mal in der Mittagspause aus. Und siehe da – es wird sehr regelmäßig genutzt, vor allem von Kolleginnen und Kollegen der Median Klinik.“
Auch die Verwaltung macht mit: „Ich selbst drehe ab und zu auch ein paar Runden, wenn es zeitlich passt“, sagt Jahn. „Es ist einfach eine coole Idee.“ Das nötige Material hat die Tourist-Information angeschafft: verstellbare Reifen, die auch größeren Teilnehmenden gerecht werden. Der Einstieg sei gar nicht so schwer, meint der Bürgermeister: „Man muss ein bisschen Gefühl entwickeln. Manche sind Naturtalente, andere tun sich schwerer. Aber der Spaß steht immer im Vordergrund.“ Und ganz nebenbei trainiert die Bewegung nicht nur die Bauchmuskeln, sondern auch die Haltung – und sorgt für Muskelkater am nächsten Tag. „Und die Lachmuskeln kommen garantiert nicht zu kurz“, so Jahn.
Begonnen hat das Angebot im Frühjahr, pünktlich zum Start der Outdoor-Saison. Geplant ist, draußen zu trainieren, solange es das Wetter zulässt. „Eine Schlechtwetter-Variante gibt es auch – da wurde schon mal in der Tourist-Information geübt“, erzählt Jahn. „Warm wird einem ohnehin beim Hula-Hoop.“ So dürfte das sportliche Mittagsprogramm im Kurpark auch im Herbst viele Anhänger behalten – und vielleicht sogar im Winter für Bewegung sorgen. seb
Superintendent führt Pfarrer bei Vesper ein
Superintendent Henrich Herbst führt Pfarrer Ulrich Hayner am Samstag, 6. September, um 18 Uhr in der Vesper der Herderkirche in die Kreispfarrstelle für Vertretungs- und Entlastungsdienst sowie für die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Kirchenkreis Weimar ein. Pfarrer Hayner hatte seit 2009 die Pfarrstelle in Vieselbach inne. „Ich bin gespannt darauf, welche neuen Ideen gerade in der Arbeit mit Menschen im Alter ab 65 Jahren durch Pfarrer Hayner eingebracht werden“, sagte der Superintendent einer Mitteilung zufolge. red
Kirche erinnert mit Veranstaltungen an Albert Schweitzer
Zum Jahresprogramm der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) „Hundert Jahre Lambarene“ anlässlich des 150. Geburtstages und 60. Todestages von Albert Schweitzer gibt es im September auch in Weimar Veranstaltungen. So wird zu einem Kantaten-Gottesdienst, einem Vortrag und einer Ausstellung eingeladen.
Mit dem Kantatengottesdienst am Sonntag, 7. September, um 10 Uhr in der Herderkirche erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Weimar an Albert Schweitzer. Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum in Offenbach und das Albert-Schweitzer-Komitee in Weimar. Erklingen soll dann die Kantate „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“ BWV 185 von Johann Sebastian Bach. Es musizieren das Bachkantatenensemble Weimar und das Ensemble Hofmusik Weimar unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Kleinjung, heißt es in einer Mitteilung. In seiner Predigt nimmt Superintendent Henrich Herbst Bezug auf Albert Schweitzers ethisches Leitmotiv der „Ehrfurcht vor dem Leben“.
Noch bis zum 7. September läuft die Ausstellung „Albert Schweitzer – grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln“ in der Herderkirche. „Albert Schweitzers Eintreten für grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln ist für uns alle von allerhöchster Bedeutung. Angesichts der Bedrohungen durch Kriege und exzessiv zunehmende Gewalt auch durch die von Menschen verursachten Zerstörungen der Natur und der immer mehr zu Tage tretende unmenschliche Umgang gegenüber Fremden und Flüchtlingen ist seine Botschaft an die Menschheit aktueller denn je. Seine Friedensbotschaft ist ein helles Licht in der Welt“, heißt es dazu. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 sowie sonntags von 11 bis 12 und 14 bis 18 Uhr zu sehen.
Der Weimarer Orgelsommer ist in diesem Jahr ebenfalls dem Albert-Schweitzer-Jahres 2025 gewidmet. Bis zum Abschlusskonzert am 28. September sind in der Herderkirche internationale Künstlerinnen und Künstler an der klangreichen Sauer-Orgel zu hören. Der Orgelsommer gehört zu den traditionsreichsten und ältesten Konzertreihen in Weimar.
In der ökumenischen Vortragsreihe „Forum am Vormittag“ in Weimar steht am 17. September um 10 Uhr im Otto-Neururer-Haus ein Vortrag zum Thema „Albert Schweitzer und der Kolonialismus – ein Mythos in der Kritik“ auf dem Programm. Zu Gast ist Roland Wolf, Vorstand des Deutschen Hilfsvereins für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene aus Worms. red
Ettersburger Vereine laden zu Flohmarkt ein
Die Vereine der Gemeinde Ettersburg veranstalten am Sonntag, 7. September, einen gemeinsamen Flohmarkt rund um die Scheune. Ab 10 Uhr wollen die nicht-gewerblichen Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Schätze an neue Besitzer bringen. Für Gäste gibt es zudem Gebackenes und Gegrilltes, Kaffee und Erfrischungen. red
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Zum Kulturbrunch ins Gaswerk
Der Kulturbrunch kehrt ins Weimarer Gaswerk zurück. Los geht es am Sonntag, 7. September, heißt es in einer Mitteilung. Start ist um 11 Uhr mit „Hans im Glück“ vom Puppentheater Manuart. Falk Pieter Ulke eröffnet eine andere Sicht auf das Glück und präsentiert das Grimmsche Märchen als Moritat für Kinder ab 4 und Erwachsene, mit Lust auf augenzwinkernde Anspielungen.
Zur Brunchtime mit Musik legt Ryus (Bayou/More Amore) auf. Ab 13 Uhr ist Adama solo im Garten zu erleben. Zwischen vitalen Melodien und erdenden Rhythmen möchte Adama mit Stimme und Instrumenten einen Raum für authentischen Ausdruck und Improvisation öffnen.
Den ganzen Tag über wird es Workshops geben: Drucken auf Jutebeutel mit Daria Egorova, Gürtel selber machen mit Sause und Lieblingsorte in Geheimschrift & Stadtmuseum Weimar stempeln mit Iris Kolomaznik. Als besonderes Highlight kommen Anke Zapf und Esel Tom zu Besuch. Zudem endet am 7. September die Zaunausstellung „Schon wieder alles richtig gemacht“.
Der Kulturbrunch endet um 16 Uhr. Ab 10.30 Uhr ist Einlass; der Eintritt ist frei. red
Star-Bariton singt bei „Achava“-Eröffnungskonzert
Zum Eröffnungskonzert der Achava-Festspiele ist am Samstag, 6. September, Star-Bariton Thomas Quasthoff in der Weimarer Sendehalle zu erleben. Unter dem Titel „Nietzsche on Air“ möchte er dem Publikum gemeinsam mit dem Weimarer Jazz-Professor Manfred Bründl und dem Pianisten Rolf Zielke den Philosophen Friedrich Nietzsche, den „späten Sohn Weimars“, von einer unbekannten Seite präsentieren. Los geht es um 20 Uhr. Am Sonntag, 7. September, gibt es ab 20 Uhr eine weitere Gelegenheit, das Eröffnungskonzert in der heutigen Sendehalle, die einst als Gedenk- und Pilgerstätte für Friedrich Nietzsche konzipiert wurde, zu erleben. red
Finissage im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Noch bis Sonntag, 7. September, kann die Videoinstallation „Bereitschaft“ von Jakob Ganslmeier und Ana Zibelnik im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus besucht werden. Das Projekt über Körperkult, faschistische Ästhetik und Radikalisierungstendenzen auf Social Media präsentierte das Museum Zwangsarbeit eigenen Angaben zufolge deutschlandweit nicht nur erstmalig, sondern auch auf einzigartige Weise: „So wie in Weimar wird ‚Bereitschaft‘ nie wieder zu sehen sein“, heißt es.
Bei der Finissage erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein Diskussionspanel mit Jakob Ganslmeier und Ana Zibelnik, dem Künstlerduo hinter dem Projekt „Bereitschaft“, das sich seit Jahren in Fotografie- und Videoprojekten mit der Identitätsbildung von Jugendlichen unter Einfluss extremer Ideologien beschäftigt, Caspar Weimann von der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, der initiierenden Kraft des Internettheaters „onlinetheater live“ und dessen Projekt „Myke – Hacking the Manosphere“ und Jasmin Degeling, Juniorprofessur für Medienanthropologie an der Bauhaus-Universität Weimar. red
4444. Gast auf dem Oberschloss Kranichfeld begrüßt

In der neuen Dauerausstellung auf dem Oberschloss Kranichfeld konnte die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG) am Donnerstag den 4444. Gast seit Eröffnung Ende Mai begrüßen. Heidrun Folger aus Blankenhain wurde mit Ihrem Mann Klaus Folger von Schlossverwalter Thomas Schiffer begrüßt, sie erhielt freien Eintritt und ein kleines Geschenk aus dem Museumsshop.
Die vor gut drei Monaten eröffnete multimediale Ausstellung gibt Einblicke in rund 900 Jahre Burg- und Schlossgeschichte, deren Spuren bis heute am Denkmal ablesbar sind. Im Innen- und Außenbereich der Anlage beleuchtet die Ausstellung Schlossgeschichte mit all ihren Facetten von der Errichtung als mittelalterliche Burg bis in die jüngste Vergangenheit. Auch das Schloss als Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in der Zeit des Nationalsozialismus und der Erhalt der Anlage durch bürgerschaftliches Engagement in der späten DDR-Zeit werden thematisiert. red
Zwei Konzerte im Hummelhaus
Im Weimarer Hummelhaus stehen am Sonntag, 7. September, zwei Konzerte auf dem Programm. Da ist zum einen das bewährte Udo-Jürgens-Hauskonzert mit Peter C. Frank, der viele Lieder des Entertainers zum Besten geben kann. Los geht es um 16 Uhr. Um 19 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher das Duo Limberger-Gairard. Tcha Limberger, Geiger, Multiinstrumentalist und Sänger sowie Jean-Christophe Gairard, Geiger, Komponist und Musikpädagoge, wollen das Publikum auf eine musikalische Reise mitnehmen, verwurzelt in den Traditionen des sagenumwobenen Landstrichs Transsilvanien. Der Eintritt für die Konzerte kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Reservierungen werden gern angenommen. red
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Coudray-Ausstellung eröffnet

Am 3. September wurde die Ausstellung „Gebautes Erbe – Clemens Wenzeslaus Coudray (1775–1845)“ in der Weimarer Mal- und Zeichenschule eröffnet. Sie ist an drei Orten, der Weimarer Mal- und Zeichenschule, der Musikschule „Johann Nepomuk Hummel“ und der Sankt-Michael-Kirche in Tannroda zu sehen. Coudray war nicht nur der Stadtbaumeister Weimars, er war ab 1816 Großherzoglicher Oberbaudirektor, er war ein Gestalter von Räumen, Blickachsen und Proportionen, die bis heute das Gesicht Weimars prägen. Zu sehen sind Arbeiten unter anderem zur Fürstengruft, zur Bürgerschule, zum Goethebrunnen, zum Theaterplatz und zur Marienstraße. red





