Ein kleines Herbstkunstwerk hat ein Spaziergänger per Zufall im Weimarer Webicht entdeckt: Aus bunten Blättern, Kastanien und Eicheln hat jemand ein temporäres Mandala erschaffen. Wer der oder die dahintersteckende Künstlerin ist, ist nicht bekannt.
Musikhochschule begrüßt neue Studierende

An der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (HfM) herrscht große Freude über die Erstis: Zum Wintersemester 2025/2026 begrüßt die HfM 219 neue Studierende. Sie wurden am Montag mit Festsaal des Fürstenhauses feierlich immatrikuliert. 171 von ihnen sind erstmals in Weimar eingeschrieben, davon 86 deutsche und 85 internationale Studierende. Die restlichen 48 wechseln beispielsweise vom Bachelor- ins Masterstudium. Insgesamt studieren damit derzeit 870 junge Musikerinnen und Musiker, angehende Lehrkräfte für Musik und Musikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Weimar.

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Die größten Zuwächse verzeichnen dieses Mal das Institut für Blasinstrumente und Schlagwerk mit 48, das Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena (mit Kulturmanagement) mit insgesamt 44 Studierenden. Es folgen die Institute für Streichinstrumente und Harfe sowie das Institut für Musikpädagogik und Kirchenmusik mit jeweils 26 neuen Studierenden, das Institut für Gesang und Musiktheater mit 24, das Institut für Klavier mit 14, das Institut für Neue Musik und Jazz mit 13, das Institut für Gitarre mit 12, das Institut für Dirigieren und Opernkorrepetition mit acht und das Institut für Alte Musik mit drei neuen Studierenden. Insgesamt kommen 22 Studierende in Mobilitätsprogrammen wie Erasmus aus ganz Europa an die Weimarer Musikhochschule.
Während der Immatrikulationsfeier erfolgte auch die feierliche Übergabe des Preises des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD-Preis 2025) an den Geigenstudenten Rodrigo Gonzalo Pandorfa Garrido. Er erhielt die Urkunde aus den Händen von Ly Tran, Leiterin des International Office. Ebenfalls ein Geigenstudent war der Empfänger des Franz-Liszt-Preises 2025 des Fördervereins der Hochschule. Die Laudatio auf den Violinisten Friedrich Borggrefe hielt die Vereinsvorsitzende Ulrike Rynkowski-Neuhof. Sowohl Friedrich Borggrefe als auch Rodrigo Gonzalo Pandorfa Garrido bedankten sich musikalisch gemeinsam mit einem Auszug aus dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 von Johann Sebastian Bach, am Klavier begleitet von Oksana Andriyenko. red
Wiener Schmäh und Lieder zum Weinkonzert
Die „WildeHildeBühne“ in Maina hat wieder Kleinkunst im Angebot: Am 17. und 18. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, gibt es Weinkonzerte mit Liedern aus Wien und Wiener Schmäh. Auf der Bühne stehen dabei Peter Frank, Boris Raderschatt und Joseph Schwarz. red
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Ausstellung mit Lesezeichen von fünf Kontinenten
Edeltraut Hertig aus Magdala ist nicht nur begeisterte Leserin, sie verfügt auch über eine große Sammlung an Lesezeichen, die sie ab Freitag, 17. Oktober, 15 Uhr, in einer Ausstellung im Magdalaer Rathaus präsentiert. Zu sehen sind Lesezeichen aus drei Jahrhunderten und von fünf Kontinenten, mitunter aus Elfenbein, Horn oder Seide. „Aus Liebe zum Lesen – Meine Lesezeichen“ ist bis 21. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen. red
Der Geschichte von Philemon und Baucis lauschen
Die Reihe „Ovid – erzählt“ mit Geschichten aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovid wird am Freitag, 17. Oktober, um 18 Uhr in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek fortgesetzt. Erzählerin Petra Venzke lädt regelmäßig ins Studienzentrum der Bibliothek ein, um jeweils eine der über 200 Verwandlungsgeschichten von Göttern, Menschen, Tieren und Pflanzen lebendig zu erzählen. Nach „Arachne“, „Persefone“, „Prometheus“ und „Pandora“ widmet sich der fünfte Teil der berühmten Geschichte von Philemon und Baucis – einem Paar, das für Treue, Gastfreundschaft und Liebe steht. Wie immer zeigt sich eine bekannte Geschichte in neuen Facetten – und das Publikum entscheidet, welche Erzählung als Nächstes folgt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. red
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Märchentag mit Theater, Lesungen und Kostümführungen
Zum Märchentag im Kirms-Krackow-Haus lädt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG) am 17. Oktober zwischen 15 und 19 Uhr ein. Zu jeder vollen Stunde gibt es wechselnd Kostümführungen und Märchenlesungen. Um 17 Uhr ist das Theater im Palais aus Erfurt mit dem Märchentheater „Der Prinz und die Erbse“ zu Gast. Der Märchentag ist Teil des Begleitprogramms der erfolgreichen Ausstellung „Märchendichter – Hans Christian Andersen in Weimar“ im Kirms-Krackow-Haus und in Schloss Tiefurt.
Im Märchentheater „Der Prinz und die Erbse“ interpretieren Heinrich Kus als Prinz und Sabine Henn in mehreren Rollen Andersens Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ witzig und modern. Als eines Tages ein pitschnasses Mädchen anklopft und behauptet, eine wirkliche Prinzessin zu sein, ist guter Rat teuer. Eine winzige Erbse, versteckt unter 20 Matratzen, soll Klarheit verschaffen. Als am nächsten Morgen die Prinzessin wehleidig klagt, dass sie vor Schmerz kein Auge zugetan hat, liefert sie den eindeutigen Beweis: Nur eine wirkliche Prinzessin kann so feinfühlig sein.
Der Eintritt zum Märchentag kostet 5,50 Euro pro Person. red
Zwei Workshops: Krawattenstoff wird zu Textilkunst

„Roter Faden auf weißem Stoff“ ist der Titel für eine Textilkunst-Serie, die seit dem 11. Oktober im Hofatelier in Niedergrunstedt präsentiert wird. Trotz des Zwiebelmarktwochenendes kamen rund 80 Besucherinnen und Besucher ins Atelier – „ein schönes Zeichen für das große Interesse an Kunst und Kultur auch im ländlichen Raum“, sagt Yasaman Alinezhad Shahrivar, Vorsitzende vom Kunstverein.
Die Ausstellung zeigt textile Arbeiten, in denen alte Krawattenstoffe verwendet werden. Chriselids Langbein verbindet handwerkliche Präzision mit poetischer Bildsprache und schafft textile Kompositionen voller Farbe, Struktur und Emotion. Ihre Werke sollen dazu anregen, Alltagsmaterialien mit neuen Augen zu sehen und deren künstlerisches Potenzial zu entdecken.
Die Eröffnung wurde begleitet von einer Laudatio von Christel Schöne und einer musikalischen Darbietung von Uta Heimann auf dem Akkordeon. Bis 2. November soll die Textilkunst noch im Hofatelier zu sehen sein. Chriseldis Langbein bietet in dieser Zeit zwei Workshops im Hofatelier an – am 18. Oktober und am 1. November, jeweils von 12 bis 15 Uhr im großen Saal. red
Anmeldung zum Workshop unter Tel.: 0176/22322626 oder info@weimar-hofatelier.de
Zauberhafte Premiere im Galli Theater
Im Galli Theater Weimar kommt ein neues Stück zur Aufführung: „Magic House“, ein Fantasie-Theaterstück über Integration, in dem die Grenzen zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie zwischen Realität und Virtualität verschwinden, feiert am Sonntag, 19. Oktober, 19 Uhr, Premiere.
Das Stück spielt im Herzen eines alten Waldes. Dort lebt eine Hexe, die zwischen Vergangenheit und Zukunft balanciert. Ihr altes Haus ist nicht nur von Zauberei erfüllt, sondern auch von neuen, automatisierten Mitbewohnern und Helfern – den Hologrammen Siri, Alex, Imo, einem unerwarteten Mitbewohner und anderen interessanten Figuren. Das Stück ist sowohl für deutsches als auch für ukrainisches Publikum verständlich, da beide Sprachen gleichzeitig verwendet werden. An der Inszenierung wirken deutsche und ukrainische Amateurdarsteller mit. red
Tickets gibt es unter www.galli-weimar.de
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Umweltminister lädt Thüringer nach Berlin ein
Der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider lädt politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein nach Berlin. Vom 11. bis 12. November findet die nächste Fahrt dorthin statt. Die Fahrt mit dem Bus startet um 6 Uhr in Erfurt. Weitere Zustiege sind in Weimar und Jena geplant. Für die Fahrt, Unterkunft und Verpflegung entsprechend dem Programm entstehen den Teilnehmenden keine Kosten. Auf dem Programm stehen der Besuch des Bundestages, das Gespräch mit dem Abgeordneten, ein Besuch dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie weitere interessante Aktivitäten. red
Wer dabei sein möchte, melde sich mit Name, Anschrift, Geburtstag und Geburtsort per E-Mail an carsten.schneider@bundestag.de






