Eine Schülergruppe war am Mittwoch zu Gast in Weimar. Die rund 50 jungen Menschen, teils mit Migrationshintergrund, wollten sich in der Kulturstadt politisch bilden. Auch ein Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald stand auf dem Programm. Auf dem Heimweg in Richtung Weimarer Hauptbahnhof traten ein 40-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau an die Gruppe heran. Die beiden Personen beschimpften und beleidigten die Schülergruppe. Dabei wären auch fremdenfeindliche Äußerungen gefallen, etwa „Scheiß Ausländer“, aber auch andere rassistische Anfeindungen, wie ein Sprecher der Landespolizei-Inspektion (LPI) Jena auf Nachfrage mitteilt.
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Polizei Weimar ermittelt wegen Volksverhetzung
Die beiden Täter wurden von der hinzugerufenen Polizei aufgegriffen. Es handele sich um zwei polizeibekannte Personen. Ob sie dezidiert dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden können, wäre am Donnerstag noch nicht bekannt, so der Sprecher der LPI. Dennoch wäre die Tat zumindest „politisch angehaucht“. Ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung wurde eingeleitet.
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