Über einen zweiten Platz beim Publikumspreis für Paul Werdin und einen vierten Preis in der Jurywertung beim Finale des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ durfte sich die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Weimar freuen. Die Auszeichnungen sind am Sonntag und Montag in Berlin vergeben worden.

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Der Weimarer Verein war mit dem Projekt „Ältere Menschen stärken – Gemeinsam aktiv“ ins Rennen gegangen und konnte damit den Sieg in Thüringen erringen. Die DLRG Weimar schaffe mit ihrem Reha- und Behindertensportangebot Lebensqualität, Bewegung und Gemeinschaft für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen – weit über den klassischen Gesundheitssport hinaus, heißt es in der Beschreibung. Neben regelmäßigen Einheiten zu Wasser und an Land verbindet der „Vereinsmittwoch Rehasport“ Bewegung mit Austausch, Prävention und Wissenstransfer. Das Engagement stärke körperliche und mentale Gesundheit, wirke Isolation entgegen und diene als Vorbild für soziale Verantwortung im Vereinssport.

Paul Werdin aus Weimar fehlen nur ein Prozent der Stimmen zum Sieg

Nur denkbar knapp verpasste Paul Werdin den Sieg beim Publikumspreis, für den es drei Nominierungen gegeben hatte. Letztlich ging diese Auszeichnung am Sonntag an Denise de Vries für ihr herausragendes Engagement im Rahmen der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen – Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“. Sie setzte sich im Online-Voting sehr knapp mit 37 Prozent der Stimmen gegen Paul Werdin (36 Prozent) und Omar Fahmy (27 Prozent) durch. Bei der Auszeichnung wurde Paul Werdin von Michael Galander, Vorstand der VR-Bank Weimar, begleitet. Der Publikumspreis ist ein fester Bestandteil der „Sterne des Sports“ und erlaubt der breiten Öffentlichkeit, sich aktiv an der Auszeichnung engagierter Persönlichkeiten aus dem organisierten Sport zu beteiligen.

DLRG Weimar bei „Sterne des Sports“ in Berlin
Ein vierter Platz beim Wettbewerb „Großer Stern des Sports“ 2025 ging nach Weimar. Bei der Preisverleihung sind hier (von links) Elke Büdenbender, Frank-Walter Steinmeier, Paul Werdin von der DLRG Weimar, Martin Wagner von der VR Bank-Weimar, Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, und Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes, zu sehen.© BVR / DOSB | Marius Schwarz

Begegnung mit dem Bundespräsidenten und seiner Frau für Weimarer in Berlin

Beim Votum der bundesweiten Expertenjury unter dem Vorsitz von DOSB-Vizepräsidentin Kerstin Holze erreichte die DLRG Weimar unter den insgesamt 17 Finalisten mit ihrem Projekt einen der vierten Preise und wurde dafür ebenso mit 1000 Euro bedacht. Die Auszeichnung an Paul Werdin und den Weimarer VR-Bank-Vorstandschef Martin Wagner nahmen unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Frau Elke Büdenbender am Montagvormittag in der DZ-Bank in Berlin vor.

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Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ wurde im Jahr 2004 aus der Taufe gehoben. Er ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Auszeichnung gilt als Deutschlands bedeutendste Würdigung für das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen.