Altenburger Land. Monatelange Bauarbeiten und horrende Personalnot: Menschen im Altenburger Land sind mit doppeltem Ärgernis konfrontiert.

Die Einwohner im Altenburger Land mussten in dieser Woche ganz stark sein: Einiger Hiobsbotschaften wegen, mit denen sie sich konfrontiert sehen.

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Da ist zum einen die achtmonatige Sperrung zwischen Abzweig Bethenhausen/Frankenau und Hartha. Der Ortsumfahrung Hartha wegen legt sich das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) ab Montag dermaßen ins Zeug auf Greizer Seite, dass dort wohl kein Stein auf dem anderen bleibt. Was das mit dem Altenburger Land zu tun hat? Ganz viel. Denn ab Montag, 18. März, ist diese Hauptverkehrsschlagader zwischen Ronneburg, Gera und Altenburg gekappt. Nach 2022 das zweite Mal für so einen langen Zeitraum. Die Anlieger der Eisenberger Straße können sich an den ersten Bauabschnitt noch sehr gut erinnern. Vor allem, weil bei Gasthof, Obstbauern, Straußenfarmern und anderen Mittelständlern die Umsätze zum Teil drastisch zurückgingen in dieser Zeit. Ärgerlich, dass die Bauherren in Erfurt aus diesen Erfahrungen der Menschen vor Ort nichts gelernt haben.

Schock Nummer zwei: Rund 150 Lehrerwochenstunden fehlen an der Schmöllner Regelschule. Dass es um den Physikunterricht an dieser Bildungseinrichtung schlecht bestellt ist, hat in Schmölln inzwischen die Runde gemacht. Wie verheerend der Personalnotstand tatsächlich ist, blieb bis dato aber eher unterm Radar. Fatal. Denn angesichts des gravierenden Mangels zulasten all der Kinder und Jugendlichen ist eines auf jeden Fall angebracht: Öffentlichkeit. Zum einen, weil Lehrermangel und Unterrichtsausfall ein gesellschaftliches Problem ist, für das sich auch in Schmölln alle verantwortlich fühlen müssen. Zum anderen, weil dieses Problem nicht kleiner wird, wenn man es unter den Teppich kehrt. Das sorgt nur für eines: Noch mehr Frust bei Schülern, Eltern und Pädagogen.