Konkurrenz im eigenen Lager

Axel Lukacsek über Thüringer Bahnrad-Erfolge bei der WM.

Axel Lukacsek.

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Foto: zgt

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Wenn eine ganz Große der Szene ihr sportliches Lebenswerk krönt, stellt sich zwangsläufig auch die Frage: Was kommt danach? Kristina Vogel (27) hat bei der Bahnrad-WM eindrucksvoll untermauert, dass sie nach wie vor auf dem Rad die schnellste Frau der Welt ist. Und ans Aufhören denkt sie nicht. Aber welche Zukunft der Bahnrad-Sprint in Deutschland haben wird, beantwortete ihre sieben Jahre jüngere Teamkollegin Pauline Grabosch schon mal jetzt auf ihre Weise – mit zwei Medaillen.

Deren Erfolg wird Kristina Vogel vielleicht sogar noch stärker machen. Denn die Olympiasiegerin weiß, dass die stärkste Konkurrenz nicht in Australien oder Großbritannien lauert, sondern in der eigenen Trainingsgruppe. Dabei steht ­Grabosch erst am Anfang ihrer Karriere. Auf der Bahn fehlen ihr noch die taktischen Raffinessen. Und abseits des Ovals bastelt sie gerade am Abitur. All das zeigt, welch Potenzial noch in ihr schlummert.

Für den Bahnradsport in Thüringen mit weiteren Talenten hinter Grabosch kann es gar keine bessere Situation geben.

Kristina Vogel: Die Legende muss warten

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