Das Johannes-Landenberger-Förderzentrum in Weimar wird dieses Jahr 25 – und das muss gefeiert werden, dachte sich das Kollegium. „Jede der vier Klassenstufen hat sich dafür ein Thema ausgesucht“, verrät Grit Päthe. „Die Kinder der Unterstufe wollen mit einem Theaterstück die Geschichte der Schule erzählen.“ Angeleitet von Profis des Weimarer Galli-Theaters wollen sie niedrigschwellig, also ohne Sprache, aber mit Tanzen, Bewegung und Musik darstellen, wie aus den drei ehemaligen Schulstandorten in Weimar, Apolda und Egendorf das gemeinsame Förderzentrum entstanden ist.
Weitere Beiträge zur Spendenaktion
Den schweren Alltag hinter sich lassen
„Erzählt wird die Geschichte anhand der Metamorphose eines Schmetterlings“, so Grit Päthe. „Wir werden mit Farben arbeiten, bunten Stoffen, und den Kindern Spielraum lassen, sich zu entfalten.“ Alle Schüler haben eine geistige oder körperliche Beeinträchtigung, viele mussten zudem traumatische Erlebnisse erfahren, haben einen Migrationshintergrund oder kommen aus Familien mit Fluchterfahrung. „Dieses Projekt bietet ihnen eine Bühne, sich zu entfalten, mal ganz sie selbst zu sein, aber auch Gemeinschaft erleben zu können“, sagt die Betreuerin. „Dabei können sie den schweren Alltag, den manche zu Hause haben, mal ausschalten, können durch Tanz, Ausdruck und Schauspiel in eine andere Rolle schlüpfen.“ Derweil will Grit Päthe die Geschichte der Schule in einfacher Sprache erzählen.
2000 Euro für das Theaterprojekt
27 Schüler der Unterstufe, also im Alter von sieben bis zehn Jahren, beteiligen sich an dem Theaterprojekt. Mit 2000 Euro will „Thüringen hilft“, die Spendenaktion unserer Zeitung und der Diakonie Mitteldeutschland, das Projekt unterstützen. Aufgeführt werden soll das Theaterstück Anfang April bei der Festveranstaltung zum Jubiläum. Insgesamt werden am Landenberger-Förderzentrum 128 Kinder im Alter von sechs bis 21 Jahren in vier verschiedenen Klassenstufen auf den späteren Alltag und das Berufsleben vorbereitet.
Wer das Theaterprojekt unterstützen möchte:
Spendenkonto: DE89 8205 1000 0125 0222 20
Empfänger: Diakonie Mitteldeutschland
Für eine Spendenquittung unter „Verwendungszweck“ die Adresse angeben.
Spenden per Mausklick unter www.hoffnungsengel.de






